
Johnny Depp
Foto: highgloss.de
Los Angeles – Johnny Depp sollte eigentlich das neue Jahr nicht mehr erleben. Das glaubte jedenfalls ein Insider, der dem US-Magazin „Globe“ mitteilte, dass sich der „Fluch der Karibik“-Star kürzlich bis drei Uhr morgens „eine Flasche Wodka nach der anderen“ auf sein Hotelzimmer hatte bringen lassen.
Am nächsten Morgen habe Johnny dann an einer Veranstaltung teilgenommen, die er ebenfalls nicht ohne Alkohol durchstehen konnte. Die Quelle berichtete, dass Depp den „Stoff“ sogar aus einem Kaffeebecher trank. Zudem mussten seine Bodyguards den Hollywoodstar beim Laufen durchgehend stützen. Aus eigenen Kräften konnte sich der Film-Pirat nicht auf den Beinen halten.
„Johnny Depp ist bis Weihnachten tot“, so die schreckliche Angst, die der Insider gegenüber dem Magazin äußerte. Glücklicherweise hatte der Mann Unrecht und Depp ist immer noch am Leben.
Immer wieder sorgte Johnny für Negativ-Schlagzeilen, die Anlass zur Sorge gaben. Paparazzi lichteten den „Flucht der Karibik“-Star bis auf die Knochen abgemagert ab. Auch die Anschuldigungen seiner Ex-Frau Amber Heard, Johnny habe sie während ihrer Ehe immer wieder körperlich angegangen und er habe massive Alkohol- und Drogenprobleme, liegen nach wie vor wie ein schwarzes Tuch über dem 56-Jährigen.
Für einen Alkoholentzug ist es höchste Zeit: 2013 kündigte der Schauspieler an, gegen seine Sucht kämpfen zu wollen. Bereits im Alter von 14 Jahren habe der Mime nach eigenen Angaben schon „jede Droge“ konsumiert. Doch sein Hauptproblem waren nie Kokain oder andere illegale Drogen, sondern stets der Alkohol.
Ein anderer, der den Hollywoodstar gut kennt, ist der Frankfurter Musikmanager Alex Becker. Der „Bild“ gegenüber gab der Insider nun Entwarnung: „Todesangst ist totaler Quatsch. Ich habe erst mit Johnny gesprochen, er war total fit. Klar macht er manchmal ein wenig Party, es gibt aber keinen Grund zur Sorge.“ Der Musikmanager war bei Depps Tour mit seiner Rockband „Hollywood Vampires“ dabei und ließ sich sogar ein Freundschafts-Tattoo stechen.
Auch jobtechnisch gibt es neues von dem Hollywood-Star: Depp produzierte ein skurriles Musical über Michael Jackson – aus der Sicht von dessen Pailletten-Handschuh. Die Hintergrund-Idee: Für all die bösen Dinge, die der umstrittene Michael Jackson getan haben könnte, ist in Wahrheit sein Handschuh verantwortlich – dieser sei ein irres Alien, der sich vom Blut kleiner Jungs ernährt.
„For the Love of a Glove“ heißt das Stück, welches am 25. Januar in L. A. Premiere feiert. (cat)

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