Berlin – Mehrere Jobcenter in Kiel wollen Hartz-IV-Empfänger und andere Besucher durch Sicherheitsdienste auf Waffen und Drogen kontrollieren lassen.
Das berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf eine Ausschreibung des Jobcenters Kiel. Danach wird ein Sicherheitsdienst für sechs Jobcenter in der Stadt gesucht. Zu den Aufgaben gehört laut Ausschreibung die „Durchführung permanenter Kontrollgänge in den Eingangszonen sowie in den Fluren und Wartebereichen, auch in Bezug auf Drogen und Waffen“.
Hauptaufgabe ist aber der Schutz der Mitarbeiter vor „verbalen und tätlichen Bedrohungen und Angriffen“ durch renitente Hartz-IV-Empfänger. Die Sicherheitsleute sollen selbst aber unbewaffnet sein.
In Jobcentern ist es bereits mehrfach zu tätlichen Angriffen gegen Beschäftigte gekommen. In Neuss wurde eine Mitarbeiterin erschossen, in Leipzig wurde eine Angestellte mit einem Hammer attackiert. (dts Nachrichtenagentur)

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