Hauenstein. Nur wenige wissen, dass vor genau 50 Jahren die Hallenhandball-Bundesliga eingeführt wurde.
Und diese Saison 1966/67 startete gleich mit einer dicken Überraschung. Denn die Handballer des TV Hochdorf wurden Deutscher Vizemeister, standen im Endspiel um die Meisterschaft gegen den VfL Gummersbach.
Damit hatte damals keiner gerechnet. Das Jubiläum ist nun ein guter Anlass, die Spieler des TV Hochdorf am 19. Mai in das Pfälzische Sportmuseum nach Hauenstein einzuladen. Hier stellen sich die Handballer den Fragen des Rheinpfalz-Sportchefs Horst Konzok und blicken zurück auf vergangene Zeiten. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Es ist bis heute der größte Erfolg der Hochdorfer Handballer: die Vizemeisterschaft in der ersten Hallenhandball-Bundesliga-Saison 1966/67.
Der TVH hatte sich zuvor nie für die Endrunden um die Deutsche Hallenmeisterschaft qualifizieren können und hatte sich auch bei der Endrunde der Südwestdeutschen Regionalmeisterschaft 1966 nur als Drittplatzierter für die Teilnahme an der neuen Handball-Bundesliga qualifiziert.
In der Bundesliga Süd blieb die Mannschaft dann aber die sieben ersten Spiele lang ohne Punktverlust und führte die Tabelle nach Abschluss der Hinrunde überlegen mit sechs Punkten Vorsprung an.
In der Rückrunde musste Hochdorf zwar dann auch ein paar Niederlagen verkraften. Schärfster Verfolger war die SG Leutershausen, aber der TVH blieb bis zum letzten Spieltag Tabellenführer in der Gruppe Süd.
Das Endspiel um die Deutsche Handballmeisterschaft gegen den Sieger der Bundesliga Nord, den VfL Gummersbach, fand am 25. März 1967 in der Dortmunder Westfalenhalle statt; dieses wurde mit 7:23 verloren.
Am 19. Mai ab 17 Uhr begrüßt der Sportbund Pfalz im Pfälzischen Sportmuseum im Deutschen Schuhmuseum in Hauenstein die Handballer des TV Hochdorf der Saison 1966/67. Interessierte sind herzlich zu diesem Treffen eingeladen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. (red)

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