Berlin – Generalbundesanwalt Harald Range wird nach Informationen der „Frankfurter Rundschau“ in den nächsten zehn Tagen wegen der Spähpraxis der NSA doch ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen den US-Geheimdienst einleiten.
Bislang hatte Range einen solchen Schritt unter Hinweis auf negative Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen abgelehnt. Unklar ist, ob sich das Verfahren gegen die massenhafte Ausspähung deutscher Telekommunikationsnutzer wenden wird oder lediglich dagegen, dass deutsche Regierungsstellen inklusive des Mobiltelefons von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vom US-Geheimdienst abgehört wurden.
Das Bundeskanzleramt, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Justizminister Heiko Maas (beide SPD) vereinbarten nach „FR“-Recherchen in dieser Woche, keine Einwände gegen ein solches Ermittlungsverfahren zu erheben. Nach der Strafprozessordnung hätten sie dies tun können, wenn sie schwere außenpolitische Schäden für Deutschland befürchteten.
Der Generalbundesanwalt untersteht in einem solchen Fall dem Justizministerium. Im Zuge eines solchen Verfahrens können die Bundesanwälte bei den US-Stellen um Auskünfte anfragen und eigene Zeugen befragen, darunter auch den früheren NSA-Mitarbeiter Edward Snowden.
Ob der 30-Jährige allerdings tatsächlich von deutschen Stellen befragt wird, sei noch nicht entschieden. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken



Berlin – Dass der Generalbundesanwalt Harald Range nur im Fall des abgehörten Handys von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ermitteln will, nicht aber ...
Karlsruhe – Der im Zuge der Ermittlungen gegen Netzpolitik.org in der Kritik stehende Generalbundesanwalt Harald Range sieht sich durch ein Gutachten in ...
Karlsruhe – Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen der Entführung des Vietnamesen Xuan Thanh Trinh und seiner Begleiterin von der Staatsanwaltschaft Berlin ...
Berlin – Der NSA-Untersuchungsausschuss bittet Generalbundesanwalt Harald Range und Geheimdienst-Koordinator Klaus-Dieter Fritsche um Bericht. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ wollen sich die ...
Karlsruhe – Generalbundesanwalt Harald Range lässt die Ermittlungen gegen Andre Meister und Markus Beckedahl von „Netzpolitik.org“ vorerst ruhen. Dies geschehe „mit Blick ...
Karlsruhe – Die Bundesanwaltschaft hat laut eines Berichts des „Spiegel“ ein weiteres Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit den Spionageaktivitäten des US-Geheimdienstes NSA und ...
Berlin – Nach dem Streit über die Ermittlungen gegen den Internetblog netzpolitik.org hat Bundesjustizminister Heiko Maas den Generalbundesanwalt Harald Range in den ...
Landau. „Er steht im Blickpunkt der Öffentlichkeit und trägt eine große berufliche Verantwortung“, sagte der Präsident des Lions-Club Landau, Thomas Hirsch. ...
Berlin/München – Im Kampf um seine Freilassung erhält Gustl Mollath Unterstützung von Generalbundesanwalt Harald Range. In einer Stellungnahme an das Bundesverfassungsgericht übt ...
Pirna – Die Bundespolizeidirektion Pirna und der Zoll haben jeweils Disziplinarverfahren gegen zwei Mitarbeiter aus Sachsen-Anhalt eröffnet, die sich in einer internen ...














