Berlin – Zum Auftakt des Wahljahres 2017 hat sich Forsa-Chef Manfred Güllner für eine Abschaffung der Briefwahl in ihrer jetzigen Form ausgesprochen.
„Wir schicken in alle Welt Wahlbeobachter, aber tolerieren hierzulande eine Briefwahl, bei der Betrug leicht gemacht wird“, sagte Güllner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Niemand könne sicherstellen, ob wirklich derjenige, der vermeintlich die Wahlunterlagen angefordert hat, auch auf dem Wahlbogen abgestimmt hat. „Die Briefwahl bietet vielfältigste Betrugsmöglichkeiten“, so Güllner.
Er sprach sich für eine Vorabwahl aus, bei der Wähler etwa im Wahlamt gegen Vorlage des Personalausweises vor dem eigentlichen Wahltermin ihre Stimme abgegeben können. Diese Methode sei weitgehend fälschungssicher.
Nach Fälschungen bei der Kommunalwahl in Quakenbrück in Niedersachsen wird hier derzeit die Briefwahl wiederholt. Der Wahlleiter geht davon aus, dass im ersten Durchgang im vergangenen Jahr 160 Briefwahlunterlagen manipuliert worden sind.
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt. In Stendal steht ein CDU-Kommunalpolitiker vor Gericht, weil er im großen Stil bei der Briefwahl zur Kommunalwahl 2014 in Sachsen-Anhalt betrogen haben soll. 2017 wird in Deutschland im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Nordrhein-Westfalen und im September dann auf Bundesebene gewählt. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken



Berlin – Forsa-Chef Manfred Güllner sieht einen Hauptgrund für die derzeit mauen Umfrageergebnisse der SPD in einer fehlenden Alternative der Sozialdemokraten zu ...
Berlin – Für den Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, steht die SPD vor dem Untergang. „Die SPD ist in der Auflösung ...
Berlin – Mit Markus Söder als Kanzlerkandidaten hätte die Union nach Forsa-Angaben bei der Bundestagswahl mehr als 30 Prozent der Stimmen bekommen. ...
Berlin – Sie giften hin und her: EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hat mit einer Äußerung über AfD-Chefin Frauke Petry für Aufsehen gesorgt. ...
Berlin – JU-Chef Tilman Kuban hat vor rechtlichen Unsicherheiten bei einer Briefwahl nach einem digitalen CDU-Parteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden gewarnt. ...
Berlin – Nach ihrem Erfolg bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, in dem sie mit 14,2 Prozent der Wählerstimmen vertreten sein wird, ...
Berlin – Das Umfrageinstitut Forsa hat eine Einstweilige Verfügung gegen AfD-Chef Jörg Meuthen erwirkt. Das Berliner Landgericht untersagte es Meuthen unter Androhung ...
Berlin – Die SPD liegt laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa weiterhin bei 18 Prozent und damit auf einem historischen Tief. CDU/CSU ...
Berlin – Der deutsche IT-Sicherheitsexperte Arnim Rupp warnt zur Bundestagswahl am 22. September vor Missbrauch mit Briefwahlunterlagen. Auf einer Computer-Konferenz in Köln ...
Berlin – Der Anteil der Nichtwähler ist in der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa auf 31 Prozent gestiegen. Im sogenannten „Trendbarometer“, das ...
Südpfalz – Für die in sechs Wochen stattfindende Landtagswahl wird es keine reine Briefwahl geben. Der Landeswahlleiter hat die für die jeweiligen ...











