Dienstag, 18. Juni 2019

Feierliche Inbetriebnahme: Pfalzwerke bauen die größte und modernste Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Region für die Fernwärmeversorgung Flugplatz Ramstein

13. April 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Südwestpfalz und Westpfalz, Wirtschaft in der Region

Landrat Ralf Lessmeister, Ralf Hechler, Stadtbürgermeister Ramstein, Staatssekretärin Daniela Schmitt, René Chassein, technischer Vorstand Pfalzwerke, Georg Leydecker und Reinhold Matmuja, beide Geschäftsführer FFR, Reinhard Schneider, Geschäftsführer Stadtwerke Ramstein-Miesenbach, und Dr. Werner Hitschler, kaufmännischer Vorstand Pfalzwerke ( v.l.n.r.)
Foto: pfalzwerke

Ramstein. Am 12. April haben die Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Flugplatz Ramstein GmbH (FFR), Georg Leydecker und Reinhold Matmuja, gemeinsam mit René Chassein, Vorstandsmitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, die größte und modernste Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) in der Region offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zur US Air Base Ramstein.

Bei den Feierlichkeiten waren zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Vertreter der Airbase Ramstein anwesend – darunter die Staatssekretärin aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt.
Die KWK-Anlage wurde im Auftrag der FFR – einer gemeinsamen Tochtergesellschaft der Pfalzwerke und der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach – von den Pfalzwerken geplant, gebaut und wird nun anschließend auch für zehn Jahre betrieben. Die Bauphase betrug knapp zwei Jahre und begann mit dem Spatenstich Mitte März 2017. Seit Ende vergangenen Jahres ist die Anlage am Netz.

Die Air Base Ramstein wird seit 20 Jahren erfolgreich durch die FFR mit Fernwärme versorgt. Vor knapp drei Jahren Jahren wurde zudem der bestehende Versorgungsauftrag um weitere zehn Jahre verlängert. Damit einhergehend gingen die Optimierung des Fernwärmekonzepts und damit der Bau einer hochmodernen Anlage. „Mit diesem faszinierenden Stück Technik, das die Pfalzwerke im Auftrag der FFR errichtet haben, wurde nicht nur die erfolgreiche Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie mittels der Kraft-Wärme-Kopplung, sondern auch die Leistungsfähigkeit unserer Unternehmensgruppe erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Eine solches über die Region hinaus einmaliges Projekt unterstreicht unseren Anspruch, für unsere industriellen und kommunalen Kunden ein hochprofessioneller Umsetzungspartner für Energiedienstleistungen zu sein.

Quelle: pfalzwerke

Mit unserer hervorragenden Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ramstein, mit denen wir zusammen die Fernwärmeversorgung nicht nur der Air Base sicherstellen, laden wir insbesondere unsere kommunalen Partner ein, gemeinsam mit uns Energiewirtschaft und Energiewende in der Region auch weiterhin erfolgreich zu gestalten“, so René Chassein bei der Inbetriebnahme.

Die KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 12,9 Megawatt und einer thermischen Leistung von bis zu 13,2 Megawatt setzt Erdgas zur Strom- und Wärmeerzeugung ein und hat einen elektrischen Wirkungsgrad von nahezu 45 Prozent. „Das KWK-Gesetz 2016 in Verbindung mit dem KWKG-Änderungsgesetz hat uns die Chance geboten, eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in räumlicher Nähe zur Air Base technisch wie wirtschaftlich zu realisieren“, so FFR Geschäftsführer Georg Leydecker: „Damit sparen wir künftig rund 20.000 Tonnen CO 2 pro Jahr ein und leisten mit dieser Energieeffizienzmaßnahme einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.“

Neben der Air Base Ramstein besteht die Option, künftig das neue US-Hospital und weitere Einrichtungen an die umweltfreundliche Fernwärme mit einem sehr niedrigen Primärenergiefaktor anzubinden. „Der Bau der KWK-Anlage durch die FFR zusammen mit den beiden Mutterunternehmen Pfalzwerke und Stadtwerke verbunden mit der Möglichkeit, auch Abnehmer außerhalb des Flugplatzes mit Wärme zu versorgen, zeigt, dass die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen auf vertrauensvoller Basis beruht und somit zur Stärkung der Stadt und Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach beiträgt“, betonte Stadtbürgermeister Ralf Hechler bei den Feierlichkeiten zur offiziellen Inbetriebnahme.

Die neue KWK-Anlage kann rund 80 Prozent des benötigten Wärmebedarfs der Air Base Ramstein abdecken und somit rechnerisch etwa 20.000 Haushalte mit hocheffizient erzeugtem Strom versorgen. Das Investitionsvolumen für Anlage und deren Einbindung in das bestehende Fernwärmenetz beträgt knapp 18 Millionen Euro. (red)

Quelle: pfalzwerke

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