
Test des Sirenensystems im September 2025: V.li.: Rainer Wambsganß. Mathias Deubig, Martin Brandl, Christian Betzel und Michael Horvat.
Foto (Archiv): Pfalz-Express / Linares-Ramon
Kreis Germersheim – Beim landesweiten Warntag am Donnerstag, 12. März 2026, werden im Landkreis erstmals auch die Sprachdurchsagen der neu installierten Sirenen getestet. Zudem startet der Kreis eine Online-Umfrage, um die Wahrnehmbarkeit der Warnsignale zu überprüfen.
Der landesweite Warntag findet zum zweiten Mal statt und orientiert sich am bundesweiten Warntag, der jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September durchgeführt wird. In Rheinland-Pfalz wird der Probealarm künftig immer am zweiten Donnerstag im März ausgelöst.
Gegen 10 Uhr sollen im gesamten Landkreis Germersheim die Sirenen zu hören sein. Neben den Sirenenanlagen werden gleichzeitig auch verschiedene digitale Warnkanäle aktiviert. Dazu gehören der Mobilfunkdienst Cell Broadcast sowie die Warn-Apps NINA und KATWARN.
Landrat Martin Brandl zur neuen Technik: „Mit den neuen Sprachdurchsagen haben wir einen zusätzlichen Baustein für ein noch leistungsfähigeres Warnsystem. Das erhöht die Chance, dass Warnungen alle Menschen rechtzeitig und verständlich erreichen.“
Auch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christian Betzel sieht darin einen Fortschritt: „Im Ernstfall können durch Sprachdurchsagen schnell und gezielt Informationen vermittelt werden, die wesentlich zur Sicherheit der Bürger beitragen.“
Der Ablauf im Kreis Germersheim sieht zunächst das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton vor. Anschließend folgt die Sprachdurchsage „Probealarm“. Zum Abschluss ertönt ein einminütiger Dauerton als Entwarnung sowie die Sprachdurchsage „Ende des Probealarms“. Die Entwarnung ist gegen 10.45 Uhr vorgesehen.
Die Kreisverwaltung begleitet den Warntag zudem live über ihren Instagram-Kanal direkt aus dem Führungs- und Lagezentrum in Bellheim. Unmittelbar nach dem Probealarm wird auf https://t1p.de/SirenenGER26 eine Online-Umfrage gestartet, bei der Bürger angeben können, ob und wie gut sie Sirenenton und Sprachdurchsagen wahrgenommen haben. Links zur Umfrage gibt es außerdem über Facebook, Instagram sowie über die Internetseite der Kreisverwaltung.
Brandl und Betzel betonen, dass der Landkreis beim Bevölkerungsschutz gut aufgestellt sei. Gleichzeitig seien solche Tests unverzichtbar, um die Systeme weiter zu verbessern und die Bevölkerung für das richtige Verhalten im Ernstfall zu sensibilisieren.
In der Woche des landesweiten Warntags vom 9. bis 12. März veröffentlicht auch das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz begleitende Informationsbeiträge auf Instagram.

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