Berlin – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) meldet einen Rückgang bei den Blutspenden. Im vergangenen Jahr hätten insgesamt 1,9 Millionen Spender fast drei Millionen Mal ihr Blut gespendet, berichtet die „Heilbronner Stimme“unter Berufung auf das DRK.
Es seien rund 42.000 Blutspendetermine vom DRK durchgeführt worden. „Damit sicherten die sechs DRK-Blutspendedienste bundesweit die Patientenversorgung zu 70 Prozent“, sagte DRK-Sprecherin Kerstin Schweiger der Zeitung.
Im Februar und März 2017 seien allerdings „bundesweit die Auswirkungen der ausgedehnten Grippewelle im Bereich der DRK-Blutspende durch temporäre, regional unterschiedliche Spendenrückgänge“ zu spüren gewesen, fügte Schweiger hinzu.
Bei einer Infektion sei eine Blutspende nicht möglich, erst nach Ausheilung beziehungsweise bei Einnahme von Antibiotika vier Wochen nach Ende der Einnahme. Insgesamt habe es weniger Blutspenden gegeben als in den Vorjahren.
2015 wurden 2.978.073 Vollblutspenden entnommen, aufbereitet und getestet, 48.491 Vollblutspenden mehr als 2016. Ein noch deutlicheres Minus ergibt sich zu den Zahlen von 2014 mit 3.187.918 Vollblutspenden. (dts Nachrichtenagentur)

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