Landau. Anwohner informierten in den letzten Tagen die BI Geothermie-Landau über „nicht akzeptable“ Dampfemissionen.
In einem Brief an Professor Dr. Wieber vom zuständigen Bergamt vermutete Werner Müller von der BI, dass der Dampf bereits ein Indiz für Probleme an der Reinjektionbohrung sein könnte.
„Die Anlage steht seit einigen Tagen“, so Müller. „Zur Zeit erfolgen offenbar Vorkehrungen für eine chemische Stimulation. Beunruhigend sind auch die neu aufgestellten Batterien von Druckflaschen.“
Seine diesbezüglichen Fragen an Wieber: „Können Sie ausschließen, dass keine hydraulische Stimulation bzw Fracking/ „Gesteinsbehandlung“, wie in der Vergangenheit, erfolgt? Wer überwacht bzw kontrolliert den Betreiber vor Ort?“
Holsten Hübner, Mitarbeiter von Wieber und Leiter des Referats Bohrlochbergbau, Markscheidewesen, Altbergbau vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz antwortete, dass der Unternehmer (Daldrup) in dieser Woche das LGB darüber informiert habe, dass er auf Grund von Resultaten aus der Betriebsüberwachung Überprüfungen zur Dichtheit der Injektionsbohrung vornehmen müsse.
Dazu werde insbesondere Stickstoff benötigt. Es sei festgelegt, so Hübner, dass „alle geplanten Maßnahmen im Rahmen dieser Überprüfungen dem LGB vorher anzuzeigen sind und erst nach entsprechender Prüfung und Freigabe begonnen werden dürfen.“
Auf Grund des zu erwartenden Interesses in der Öffentlichkeit, insbesondere wegen des dafür benötigten Equipments, habe das LGB dem Unternehmer „dringend“ dazu geraten, auch die entsprechenden Stellen in der Stadt darüber zu informieren.
Man solle sich bei fachlichen Fragen direkt an den Unternehmer wenden. (red/desa)

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Die Schornsteine sind in den Thermien Landau und Insheim viel zu nieder. Auf der A65 in Höhe von Insheim erlebt man öfters wie sich die dichten Nebelschwaden über die Autobahn ziehen.
In meinen Augen auch ein erhebliches Unfallrisiko.
Ein klares Versagen der Aufsichtsbehörden.