CDU-Stadtrat: „Landau braucht einen vernünftigen Mobilitätsmix“

26. November 2023 | Kategorie: Landau, Politik regional

Archivbild: Pfalz-Express/Ahme

Landau. „Was wir in Landau bezüglich Mobilität brauchen, ist ein vernünftiger Verkehrsmix aus fußläufigen Verbindungen, öffentlichem Personennahverkehr, Fahrradwegen, aber auch ausreichenden Verkehrsangeboten und Parkplätzen für den Autoverkehr“, so Ralf Eggers, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion und Bernd Löffel, einer der CDU-Vertreter im Mobilitätsauschuss.

Beide reagierten damit auf die jüngste Berichterstattung bezüglich der geplanten neuen Verkehrsführung mit Parkplatzreduzierung auf dem Nordring. Hier geht es um den Wegfall von frei zugänglichen, öffentlichen Stellplätzen zwischen Westring und Neustadter Straße. Nach Information des zuständigen Verkehrsdezernenten Hartmann seien es 33.

„Tatsächlich sind es, vor Ort leicht nachprüfbar, aber 44 Stellplätze, welche nach den städtischen Planungen als Dauerparkplätze entfallen sollen“, so Eggers. Nach Eggers „ist es das Ziel der CDU-Vertreter, dass diese allgemeinen Parkplätze zumindest teilweise erhalten bleiben“.

Des Weiteren geht es der CDU darum, ausreichende Rahmenbedingungen für den fließenden Verkehr auf der Kfz- Vorrangroute Nordring herzustellen. Laut Löffel „ist dies bei einem Radschutzstreifen von fast zwei Metern auf der Fahrbahn in beiden Fahrtrichtungen mehr als fraglich“.

Mit ihren Forderungen sehen sich die CDU-Repräsentanten in Einklang mit dem 2019 beschlossenen Mobilitätskonzept für Landau. Hierin ist der Nordring als Vorrangroute für den Kfz-Verkehr ausgewiesen und solle dementsprechend auch ausgebaut werden.

„Wir teilen die Festlegungen und Ziele des Mobilitätskonzeptes zum Ausbau von Rad- und Fußwegen. Dazu gehört aber auch, dass bei der Ausbauplanung die Belange der Autofahrer angemessen zu berücksichtigen sind. Mit seiner starken Abhängigkeit vom Umland und einer Motorisierung in der Bevölkerung von ca. 70 Prozent ist gerade eine Stadt wie Landau auf eine adäquate Kfz-Infrastruktur angewiesen.

Auch bei uns wird das Auto, um es mit dem grünen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann auszudrücken, „eine Zukunft haben, weil es vernetzt, teilbar und CO2-neutral sein wird“ so Eggers und Löffel.

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