Knielingen – Die Pläne gibt es schon seit Jahren, die Einspruchsfrist ist letzten Sommer abgelaufen, ursprünglich war die Fertigstellung schon 2016 geplant: die Rede ist von der Verlängerung der Tramlinie 2 in dem neueren Knielinger Ortsteil, der passender Weise Knielingen 2.0 heißt.
Zur Herstellung des Baurechts fehlt nur noch ein sogenannter Planfeststellungsbeschluss, den das Regierungspräsidium Karlsruhe erteilen muss.
Genau hier fordert die CDU Knielingen mehr Engagement: „Zu einem attraktiven und familienfreundlichen Wohnort gehört ein guter ÖPNV. Wir wollen, dass der Baubeginn nicht weiter verschleppt wird und Knielingen 2.0 noch in diesem Jahr den Anschluss bekommt“, so der Knielinger CDU-Vorsitzende Daniel Gerjets.
Bei einer Veranstaltung der CDU Knielingen im Sommer 2016 hatte KVV-Vertreter Andreas Kuhl mit den Anwesenden über die Planungen diskutiert. Die Christdemokraten sind der Meinung, dass die Linienverlängerung vom KVV umfassend und vernünftig geplant worden sei. Außerdem entstehe durch die Verkehrsberuhigung im Bereich Sudetenstraße mehr Lebensqualität für die Anwohner. Dafür müsse das Regierungspräsidium aber „endlich die seit Juli 2016 andauernde Phase der Überprüfung beenden und Baurecht erteilen.“
Zukünftig soll der Zeitraum für Infrastrukturprojekte zwischen Planungsende und Baubeginn kürzer werden. Deshalb bringen die CDUler das sogenannte französische Modell ein. Dort würden die Bürger früher als in Deutschland beteiligt, fertige Pläne dann aber auch konsequent und ohne Aufschub umgesetzt.
„Deutschland bekleckert sich bei Infrastrukturprojekten nicht gerade mit Ruhm. Wir wollen, dass unser Land hier besser wird. Belastbare Planungsergebnisse tragen eine wichtigen Teil zu dieser Verbesserung bei, für Deutschland, Baden-Württemberg und Knielingen“, so Gerjets.
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