
Symbolbild: Pfalz-Express
Südpfalz – Im Sommer zieht es viele Menschen ins Freibad, an den See oder ans Meer. Doch immer weniger Kinder in Deutschland können schwimmen. Laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind inzwischen rund 20 Prozent der Grundschulkinder Nichtschwimmer.
Der CDA-Regionalverband Südpfalz sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Schwimmen zu können sei eine Frage der Sicherheit, der gesellschaftlichen Teilhabe und der Chancengerechtigkeit, betont Patrick Redlingshöfer, Vorsitzender der CDA Südpfalz und Bezirksvorsitzender der CDA Rheinhessen-Pfalz. „Es darf nicht sein, dass Kinder nur deshalb nicht schwimmen lernen, weil ihre Eltern sich keinen Kurs leisten können oder es in den Schulen am Angebot fehlt“, erklärt er.
Ein Grund für diese Entwicklung sei der zunehmende Mangel an Schwimmlehrerinnen und -lehrern. Zudem müssten Kommunen, insbesondere in finanzschwachen Regionen, ihre Schwimmbäder schließen. Laut DLRG erhalten mittlerweile 23 Prozent der Grundschulkinder keinen Schwimmunterricht mehr.
„Hier werden Kinder doppelt benachteiligt: Wer aus einem nicht schwimmkundigen Elternhaus kommt und gleichzeitig keine Möglichkeit erhält, in der Schule Schwimmen zu lernen, bleibt vielfach dauerhaft Nichtschwimmer“, warnt Redlingshöfer. Die CDA fordere daher: „Jedes Kind muss schwimmen lernen können – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern oder der finanziellen Lage der Kommune. Das ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.“
Der Verband stelle sich ausdrücklich hinter die CDU-Landtagsfraktion, die das Thema Schwimmunterricht regelmäßig im Landtag zur Sprache bringe. Es sei Zeit für notwendige Veränderungen – im Interesse der Eltern, vor allem aber der Kinder. „Auf was wollen wir noch warten?“, so Redlingshöfer.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich unter anderem in den Bereichen Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Informationen finden sich unter www.cda-bund.de und www.cda-suedpfalz.de.

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