
Fotos über Bündnis Fukushima-Neckarwestheim
Kirchheim/Neckar – An der Anti-Atom-Demonstration des Bündnisses Fukushima-Neckarwestheim am Sonntag in Kirchheimr haben trotz Unwetterwarnungen knapp 500 Menschen teilgenommen.
Gemäß dem Sicherheitskonzept der Veranstalter wurde der Ablauf der Demonstration wegen der Sturmböen verkürzt und auf den Demo-Zug zum AKW Neckarwestheim verzichtet.
Neben dem Gedenken an den Super-Gau in drei Atomreaktoren und der Forderung nach einem sofortigen Atomausstieg wurde die weitere rasche Energiewende unter dem Motto „Sonne für ALLE“ dargestellt. Dazu wurde bei der Demonstration ein Solarpark simuliert.
In der BRD sind noch 7 Atomreaktoren in Betrieb und sollen bis Silvester 2022 weiter Atomstrom und – so die Veranstalter: „Atommüll produzieren. Die Uranfabriken in Lingen und Gronau sorgen weiter dafür, dass AKW hier und weltweit mit Brennelementen versorgt werden. Atomausstieg sieht anders aus.“
Jochen Stay von „.ausgestrahlt“, der wegen Zugausfällen nicht anreisen konnte, forderte in einem Grußwort aus Hamburg: „Damit in Deutschland nicht ähnliches wie in Fukushima passiert, müssen die sieben noch laufenden Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden und nicht erst 2022. Denn je älter diese Anlagen werden, umso größer wird das Risiko.“

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