Mittwoch, 23. Oktober 2019

Breitbandausbau im Kreis Germersheim sichergestellt: Gebhart übergibt Förderbescheid des Bundes

18. September 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional, Wirtschaft in der Region

Strahlen um die Wette: Landrat Dr. Fritz Brechtel und der parlamentarische Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart.
Foto über KV GER

Kreis Germersheim – Der parlamentarische Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart (CDU) hat am Mittwoch den abschließenden Förderbescheid des Bundes für den Breitbandausbau im Landkreis Germersheim an Landrat Dr. Fritz Brechtel übergeben.

Mit rund 3,93 Millionen Euro unterstützt der Bund die geplante Glasfasererschließung der sogenannten „weißen Flecken“. Das Land Rheinland-Pfalz hat ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von rund 3,14 Millionen Euro zugesagt.

Der Landkreis Germersheim sei in Sachen schnelles Internet im Vergleich zu anderen Kommunen im Land schon jetzt gut aufgestellt, so der Landrat. Ziel sei jedoch der flächendeckende Glasfaserausbau. „Mit den Fördermitteln von Bund und Land können wir nun einen weiteren Schritt des Gigabitausbaus realisieren und die bislang unterversorgten Gebiete mit Glasfaser versorgen.“

Der Ausbau im Landkreis Germersheim sei ein wesentlicher Beitrag für Innovation, Wachstum und Beschäftigung, sagte Gebhart. “Damit stellt der Landkreis eine wichtige Weiche für seine Zukunftsfähigkeit.“

Insgesamt 1.207 bislang unterversorgte Anschlüsse in 16 Gemeinden sollen bei dem kreisweiten Projekt zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur einen FTTB-Anschluss (Fibre To The Building) erhalten, darunter 331 Unternehmen und 30 Schulen. Damit ergibt sich für die betreffenden Anschlüsse nach dem Ausbau eine mögliche Datenübertragungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde.

Gut ausgebaute Breitbandnetze seien heutzutage eine zentrale Voraussetzung für technologischen Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklung, so der Landrat. „Außerdem wird unser alltägliches Miteinander immer digitaler. Die Versorgung mit schnellem Internet ist ein wichtiger Standortfaktor sowohl für die Ansiedlung von Unternehmen als auch bei der Wahl des Wohnsitzes und damit ein wichtiger Bestandteil der Grunddaseinsvorsorge.“

Insgesamt werden rund 8 Millionen Euro für die Durchführung des Breitbandausbaus im Landkreis Germersheim aufgewendet. Der Bund finanziert 50 Prozent der Kosten, das Land übernimmt 40 Prozent. Der verbleibende Eigenanteil in Höhe von rund 800.000 Euro wird von den Kommunen und dem Landkreis getragen.

Nach dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell werden dem Telekommunikationsunternehmen, das den Zuschlag erhält, die zusätzlichen Aufwendungen erstattet, die für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderlich sind.

Landrat Brechtel: „Den Auftrag für den Breitbandausbau wird zeitnah die Telekom erhalten, die im Zuge des Ausschreibungsverfahrens das Angebot mit der niedrigsten Wirtschaftlichkeitslücke abgegeben hat. Der Realisierungsplan der Telekom sieht für die Umsetzung des Projektes einen Zeitraum von 36 Monaten vor.“

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