Viele Erbkrankheiten treten geschlechtsspezifisch aus. In Basel soll mit der Geschlechterwahl das Risiko minimiert werden. Foto: JMG/pixelio.de
Basel – An der Baseler Uniklinik können Eltern mit schweren Erbkrankheiten in Zukunft das Geschlecht ihres Babys auswählen.
Das Krankenhaus bestätigte entsprechende Medienberichte. Es wird eine Methode namens Microsort angewendet, bei der Spermien mit weiblichen Erbanlagen von Spermien mit männlichen Erbanlagen getrennt werden. Mit 80-prozentiger Sicherheit könne so garantiert werden, dass entweder ein Junge oder ein Mädchen zur Welt kommt. Damit soll die Übertragung von schweren Erbkrankheiten wie Mukoviszidose auf das Kind verhindert werden, da viele dieser Krankheiten meist nur ein Geschlecht betreffen.
Die Uniklinik Basel ist das einzige Krankenhaus in Kontinentaleuropa, das diese Methode anbietet. (dts Nachrichtenagentur)
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