
Tino Chrupalla
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla hat den Vorstandsbeschluss seiner Partei heftig kritisiert, nachdem die AfD-Mitgliedschaft des Vorstandsmitglieds und brandenburgischen Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz ungültig ist.
Das kommt einem Parteiausschluss von Kalbitz gleich, der als einer der Köpfe des rechtsextremen „Flügels“ der AfD gilt, der sich vor Kurzem formell selbst auflöste.
Chrupalla sagte dem ARD-Magazin „Bericht aus Berlin“ am Sonntag, die Aktenlage und die Faktenlage hätten Kalbitz‘ Ausschluss nicht hergegeben. Er selbst, so Chrupalla, kenne Andreas Kalbitz seit sechs Jahren, von Rechtsextremismus könne keine Rede sein. Dagegen habe Kalbitz in Brandenburg sehr gute Wahlergebnisse für die AfD geholt.
Der Vorstand hatte auf Betreiben des anderen AfD-Bundessprechers Jörg Meuthen mit sieben gegen fünf Stimmen das Vorgehen gegen Kalbitz beschlossen. Dieser habe Mitgliedschaften bei der rechtsextremen „Heimattreuen deutschen Jugend“ und bei den seinerzeit vom Verfassungsschutz beobachteten Republikanern nicht bei seinem AfD-Eintritt 2013 angegeben.
Chrupalla, der selbst mit Unterstützung des rechten AfD-„Flügels“ zum Bundessprecher gewählt worden war, sagte, es sei ein Fehler gewesen, sich bei der Entscheidung auf einen Bericht des Verfassungsschutzes zu stützen und nicht weitergehend den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe gegen Kalbitz zu prüfen. Dass jetzt eine aufgeheizte Stimmung innerhalb der AfD herrsche, sei die Folge dieser Unterlassung.
Chrupalla bestritt sowohl eine innere Spaltung der AfD „zwischen Ost und West“ als auch die Möglichkeit einer formellen Spaltung der Partei. Er halte den gegen Kalbitz gefassten Beschluss für nicht wirksam. Dieser werde jetzt formaljuristisch geprüft. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken


Berlin – Der neue AfD-Chef Tino Chrupalla sieht das Wort „Altpartei“ nicht als Schimpfwort. „Parteien, die älter als 100 oder 50 Jahre ...
Stuttgart – Andreas Kalbitz ist laut Medienberichten mit dem Antrag gegen seinen Rauswurf aus der AfD gescheitert. Dies habe das AfD-Bundesschiedsgericht entschieden, ...
Berlin – Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD), hat der AfD nahegelegt, sich nach dem Rauswurf des brandenburgischen AfD-Vorsitzenden ...
Köln – Erstmals hat das Bundesamt für Verfassungsschutz offiziell bestätigt, dass der Brandenburger AfD-Politiker Andreas Kalbitz in einer Mitgliederliste der mittlerweile verbotenen ...
Potsdam – Der ehemalige Brandenburger AfD-Chef Andreas Kalbitz lässt sein Amt als Chef der AfD-Landtagsfraktion vorerst ruhen. Das teilte er am Dienstag ...
Gablenz. Der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla wurde in der Nacht am Sonntag (1. März) Opfer eines Brandanschlags, durch (noch) Unbekannte. Gegen 23.30 Uhr ...
Braunschweig – Die neue AfD-Doppelspitze besteht aus Jörg Meuthen und Tino Chrupalla. Der Bundesparteitag in Braunschweig bestätigte am Samstag Meuthen mit 69,2 ...
Berlin – Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen geht davon aus, dass er für den Parteiausschluss des ehemaligen Brandenburger AfD-Landeschefs Andreas Kalbitz die Rückendeckung ...
Berlin – Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla und AfD-Fraktionschefin Alice Weidel sollen ihre Partei als Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl führen. Sie setzten sich ...
Berlin – Der AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen hat sich für die Durchführung eines Sonderparteitags ausgesprochen. „Ich weiß die Mehrheit der Partei hinter meinem ...
Potsdam – Andreas Kalbitz bleibt trotz des Rauswurfs aus der AfD Mitglied der brandenburgischen AfD-Landtagsfraktion. Das teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion ...













