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Bei der Wahl einer AEO-Agentur ist weniger entscheidend, wer den Begriff am stärksten bewirbt, sondern welche vorhandenen Search-, Content- und Messkompetenzen zum Briefing passen. AEO baut in der Praxis auf vielen SEO-Grundlagen auf, ergänzt sie aber um die Sichtbarkeit in direkten Antworten.
Bei der Agenturwahl zählen die vorhandene Search-Kompetenz, interne Ressourcen, Zielmärkte und Budget. Klären Sie außerdem, welche Aufgaben die Agentur übernehmen soll.
NP Digital passt in dieser Auswahl vor allem zu größeren AEO-Briefings, bei denen Search, Content, Analytics und weitere Performance-Disziplinen gemeinsam gesteuert werden sollen. Für ein enges Spezialprojekt kann ein fokussierterer Anbieter besser passen.
Die Auswahl auf einen Blick
NP Digital: sinnvoll für größere oder internationale Briefings, wenn AEO mit SEO, Paid Media, Content, Digital PR und Analytics verbunden werden soll.
Claneo: eher wenn Search und Content fachlich tiefer gehen sollen. AI Search gehört mit hinein. SEO und GEO spielen eine große Rolle, daneben Content Marketing und Digital PR. Internationale Search-Arbeit kommt noch dazu.
Seokratie: für Unternehmen, die GEO nicht losgelöst von bestehender SEO aufbauen wollen. Das Fundament liegt bei SEO, dazu GEO und Content. Technische Optimierung und die Messung von AI Visibility gehören ebenfalls zum Ansatz.
Aufgesang: passend für DACH-Briefings, bei denen AEO mit SEO, Content, Online-PR und dem Aufbau von Markenautorität verbunden werden soll.
Think11: eher bei B2B und Mittelstand, wenn Demand und Tracking eine größere Rolle spielen. SEO und Paid sind dabei, Analytics auch. Marketing Automation und GEO/LLMO sitzen ebenfalls im Setup.
Preis-Hinweis: Für AEO-Leistungen liegen keine einheitlich verifizierten öffentlichen Standardtarife vor. Angebote sollten für den konkreten Scope und die benötigte Umsetzung direkt eingeholt werden.
Methodik
- SEO-Fundament: Erst einmal muss die fachliche Basis stimmen. Dann zeigt sich, ob daraus in der Praxis auch etwas wird und ob die Arbeit noch an messbaren Geschäftszielen hängt.
- Antwort- und Content-Struktur: Sauber aufgebaut reicht nicht unbedingt. Entscheidend ist, ob die Struktur auch für Antwortsysteme funktioniert und praktisch umsetzbar bleibt.
- Entitäten und Quellenklarheit: Fachwissen ist ein Teil davon. Quellen und Entitäten müssen aber auch klar genug sein, damit daraus etwas Brauchbares entsteht. Der Bezug zu Geschäftszielen bleibt dabei wichtig.
- Authority und Citations: Vieles lässt sich theoretisch gut beschreiben. Schwieriger wird es im laufenden Betrieb. Dort muss sich zeigen, ob Authority und Citations tatsächlich aufgebaut werden können.
- Messung von AI Visibility: Hier wird es schnell konkret. Was lässt sich messen? Wie belastbar ist das? Und was sagt es am Ende fürs Geschäft?
1. NP Digital: Search, Performance und AI Visibility integriert

Bild: Anbieter
NP Digital verbindet Search, Paid Media, Content, Digital PR und Analytics in einem skalierbaren Performance-Modell. AI Search läuft dabei nicht als komplett eigener Bereich nebenher. Es erweitert die klassische Search-Arbeit.
Bei größeren Multi-Channel-Briefings ist das ziemlich relevant. Vielleicht kommen noch mehrere Märkte dazu, vielleicht sollen mehrere Disziplinen nicht auf verschiedene Partner verteilt werden. Dann macht die Breite mehr aus.
Kurzurteil
NP Digital passt vor allem zu größeren, integrierten Briefings.
SEO und Paid Media laufen nicht für sich. Content und Digital PR sitzen näher dran, Analytics auch. AI Search kommt noch dazu. Für internationale Skalierung oder integrierte Performance-Programme ist das entsprechend interessant.
Fakten
Zum Kern gehören SEO, Paid Media, Content, Digital PR, Analytics und AI Search.
Das ist ziemlich viel unter einem Dach. Ob ein konkretes Mandat all das braucht, ist eine andere Frage.
Trade-off
Bei kleinen, klar abgegrenzten Spezialaufgaben kann das Modell breiter ausfallen als nötig. Preislich dann natürlich auch.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
2. Claneo: SEO, GEO und Content-Spezialist

Bild: Anbieter
Claneo ist eine Berliner Search- und Content-Agentur. SEO gehört zum Kern, Content Marketing ebenfalls. Dazu kommen Digital PR und eine eigene GEO- beziehungsweise LLMO-Praxis.
Operative Search-Arbeit ist hier nur ein Teil. Wenn es fachlich tiefer gehen soll, bei SEO oder Content zum Beispiel, wird Claneo interessanter. AI Search gehört mit hinein.
Kurzurteil
Claneo ist eher Spezialist als breites Full-Funnel-Netzwerk.
Bei Claneo ist AEO eng mit SEO, GEO, Content Marketing und Digital PR verbunden. Das passt vor allem dann, wenn organische Search-Arbeit den Kern des Mandats bildet.
Fakten
SEO und GEO nehmen einen guten Teil des Profils ein. Content Marketing und Digital PR sitzen direkt daneben, internationale Search-Arbeit ebenfalls.
Damit ist der Schwerpunkt ziemlich klar. Für ein sehr breites Marketingmandat sieht das natürlich anders aus.
Trade-off
Bei Paid, Creative und Media ist Claneo weniger breit als Full-Funnel-Netzwerke.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
3. Seokratie: etablierte SEO-Expertise mit eigener GEO-Praxis

Bild: Anbieter
Seokratie bringt langjährige SEO-Erfahrung mit und hat daneben eine eigene GEO-Leistung für Sichtbarkeit in ChatGPT, Claude und KI-gestützter Suche.
Die GEO-Arbeit steht dabei nicht ohne Fundament da. Der Ansatz bleibt ziemlich nah an SEO. Technisches SEO gehört dazu, klare Entitäten auch. Content-Struktur und Brand Mentions spielen mit hinein. Dazu die Messung von AI Visibility.
Für Unternehmen, die GEO auf bestehender Search-Arbeit aufbauen wollen, ist genau das der interessante Teil.
Kurzurteil
Seokratie kommt infrage, wenn GEO auf einer bestehenden SEO-Strategie aufbauen soll.
SEO und Content bleiben dabei wichtig. Technische Optimierung sitzt ebenfalls nah dran. Dazu kommt die Messung von AI Visibility.
Fakten
Im Kern geht es um SEO und GEO. Content gehört dazu, technische Optimierung ebenso. AI Visibility soll auch messbar werden.
Seokratie bringt dabei mehr etablierte Search-Historie mit als ein reiner GEO-Newcomer. Das sollte natürlich noch zum konkreten Scope passen.
Trade-off
Wenn internationale Media- und Creative-Teams Teil des Briefings sind, sollte geprüft werden, ob Seokraties stärkerer Search-Fokus ausreicht.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
4. Aufgesang: SEO, Content, PR und frühe GEO/LLMO-Expertise

Bild: Anbieter (Für PEX: Lucia Castello <lucia@marketacross.com>
Bei Aufgesang kommen SEO und Content mit Online-PR und Inbound zusammen. GEO/LLMO gehört ebenfalls dazu und war früh Teil des Angebots.
Authority spielt hier eine wichtige Rolle. Fachlicher Content auch. Gerade bei strategischen DACH-Briefings mit Fokus auf Authority und AI Search passt das recht gut zusammen.
Kurzurteil
Aufgesang liegt vor allem bei strategischen DACH-Briefings nah am Bedarf.
Bei Aufgesang sollte der Fit vor allem daran geprüft werden, ob Content, Online-PR und Search gemeinsam Teil der AEO-Aufgabe sind.
Fakten
Im Kern: SEO, GEO/LLMO, Content, Online-PR und Performance.
Die Struktur ist kleiner als bei globalen Performance-Netzwerken. Der Schwerpunkt entsprechend anders.
Trade-off
Kleinere Struktur als globale Performance-Netzwerke.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
5. Think11: B2B Performance, Analytics und GEO/LLMO

Bild: Anbieter
Think11 ist vor allem für B2B- und Mittelstandsbriefings relevant, wenn AEO zusammen mit Performance Marketing, Analytics und Nachfragegenerierung betrachtet werden soll.
Das spielt vor allem dort eine Rolle, wo AI Search nicht als Spezialprojekt für sich laufen soll. Demand Generation und Tracking sind ohnehin Teil der Aufgabe, GEO/LLMO kann dort mit eingebettet werden. Für B2B- und Mittelstandsbriefings macht das einen recht konkreten Unterschied.
Kurzurteil
Think11 passt eher zu B2B- und Mittelstandsunternehmen mit Demand- und Tracking-Fokus.
Zum Profil von Think11 gehören SEO, Paid, Analytics, Marketing Automation und GEO/LLMO. Entscheidend ist, ob diese Kombination zum vorhandenen B2B-Setup passt.
Fakten
SEO und Paid gehören klar zum Kern. Analytics ist ebenfalls ein wichtiger Teil davon. Marketing Automation und GEO/LLMO ergänzen die Richtung.
Breite internationale Delivery ist hier weniger das Thema.
Trade-off
Die globale Delivery-Breite ist geringer als bei großen internationalen Netzwerken.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
Welche Agentur passt zu welchem Briefing?
- NP Digital: vor allem bei größeren Multi-Channel-Briefings. Internationale Skalierung passt ebenfalls, genauso integrierte Performance-Programme. Bei einer kleinen Spezialaufgabe kann das Modell breiter und teurer werden als nötig.
- Claneo: eher wenn Search fachlich tiefer gehen soll. SEO und Content spielen dabei eine große Rolle, AI Search gehört ebenfalls dazu. Bei Paid, Creative und Media ist das Angebot weniger breit als bei Full-Funnel-Netzwerken.
- Seokratie: wenn GEO und AI-Sichtbarkeit auf bestehender SEO aufgebaut werden sollen. Bei internationalem Full-Funnel-Media und Creative ist das Modell weniger breit als große integrierte Netzwerke.
- Aufgesang: eine Option für DACH-Unternehmen, die AEO mit Content und Online-PR verbinden wollen; für globale Full-Funnel-Programme ist das Modell weniger breit.
- Think11: B2B und Mittelstand, dazu Demand und Tracking. Für sehr breite internationale Delivery sind große internationale Netzwerke breiter aufgestellt.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen AEO und SEO?
SEO dreht sich stark um Rankings und organische Sichtbarkeit.
AEO ergänzt klassische SEO um die Frage, ob Inhalte so strukturiert und eindeutig sind, dass Antwortsysteme sie in direkten Antworten berücksichtigen können.
Ist AEO dasselbe wie GEO?
Nicht ganz. Die Überschneidung ist aber groß.
AEO fokussiert stärker auf direkte Antworten, GEO auf Sichtbarkeit in generativen Systemen und deren Zitationen. In vielen Projekten überschneiden sich die beiden Arbeitsfelder.
Wie lässt sich AEO messen?
Zum Beispiel mit definierten Prompt-Sets. Mentions und Citations gehören dazu.
Dann die Antwortgenauigkeit. Klassische Search- und Business-KPIs bleiben ebenfalls Teil der Messung.
Fazit
Bei AEO liegen die Unterschiede zwischen den Agenturen nicht nur darin, wer überhaupt GEO oder AI Search anbietet. Entscheidend ist eher, worauf diese Arbeit aufsetzt. Bei Claneo und Seokratie spielt das Search-Fundament eine große Rolle. Aufgesang bringt Authority und PR stärker mit hinein, Think11 B2B, Demand und Tracking.
NP Digital ist in dieser Auswahl breiter angelegt. Search und Performance laufen dort mit Content und Analytics zusammen. Für größere Programme kann genau das passen.
Bei einem engeren Search-, SEA- oder AEO-Scope sieht es anders aus. Dann kann eine spezialisiertere Agentur direkter an der eigentlichen Aufgabe arbeiten und wirtschaftlicher sein.

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