
Wagenknecht, Wolf, Schütz (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Sahra Wagenknecht hat Fehler in der Anfangszeit des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) eingeräumt und zugleich der Darstellung der Thüringer BSW-Chefin Katja Wolf widersprochen.
„Wer eine neue Partei auf den Weg bringt, macht Fehler“, sagte die BSW-Gründerin dem Portal T-Online. Als Fehler nannte sie die sehr restriktive Mitgliederaufnahme und die zu frühen Regierungsbeteiligungen. Mit der strengen Aufnahme habe man verhindern wollen, dass Glücksritter und Karrieristen die Partei überrennen und es zu Machtkämpfen komme.
Das sei jedoch eine Illusion gewesen: „Wir haben stattdessen vielen ehrlichen Unterstützern viel zu lange die Mitgliedschaft verweigert.“ Auch der schnelle Eintritt in Regierungen sei ein Fehler gewesen. „Wir hätten damals wissen müssen, dass eine so junge Partei nicht in eine Regierung gehen sollte.
Einer so jungen Partei fehlt die Erfahrung, sie kann daher von den anderen im Haifischbecken der Politik verspeist werden.“ Wagenknecht schloss aus, dass das BSW nach der Wahl in Sachsen-Anhalt selbst Minister stellen würde, falls es in den Landtag einzieht.
Zugleich widersprach sie Katja Wolf, die bei „Markus Lanz“ gesagt hatte, es habe seit etwa eineinhalb Jahren keinen Kontakt und keine Kontaktversuche zwischen den beiden gegeben. „Das stimmt nicht“, so Wagenknecht. „Leider war die Kommunikation oft einseitig.“
Sie habe in den letzten Jahren und auch aktuell immer wieder versucht, mit Wolf zu sprechen. Wagenknecht wünscht sich, dass das BSW Thüringen dem CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt die Unterstützung entzieht. Voigt sei durch eine KI-Affäre und Plagiate diskreditiert; ihm sei der Doktortitel aberkannt worden – „das war früher auch in der CDU ein Rücktrittsgrund“.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Berlin – Im parteiinternen Kampf um die Spitze des Thüringer BSW hat sich die Bundesvorsitzende Sahra Wagenknecht offen gegen die bisherige Landeschefin ...
Berlin – Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry rät Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht zum Austritt aus der Linken und zur Gründung einer neuen Partei. ...
Berlin – Die Co-Vorsitzende des BSW, Sahra Wagenknecht, lässt offen, welche Rolle sie zukünftig in der nach ihr benannten Partei spielen will. ...
Berlin- Deutschland braucht nach Überzeugung der Bundestagsabgeordnete der Linken, Sahra Wagenknecht, eine neue Partei, um die Politik der Ampel zu stoppen. Wagenknecht ...
Berlin/Erfurt – Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat den Kompromiss zwischen ihrer Partei sowie CDU und SPD in Thüringen deutlich kritisiert. „Die Präambel, ...
Berlin – Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat ihren Vorschlag zur Bildung einer neuen linken Volkspartei bekräftigt. „Wir brauchen ...
Berlin – Die neue Partei von Sahra Wagenknecht wird am 8. Januar gegründet. Das sagte die frühere Linken-Politikerin am Donnerstag. Zuvor war ...
Sahra Wagenknecht will die Gründung einer neue Partei am Montag in einer Bundespressekonferenz verkünden. Das berichtet der „Spiegel“ unter Verweis auf mehrere ...
Berlin – Der parteiinterne Streit in der Linken hat eine neue Bühne gefunden: Mit einer Meinungsumfrage, die „Bild“ vorliegt, wollte die Parteispitze ...
Berlin – In der von Bundestagfraktionschefin Sahra Wagenknecht und Parteimitgründer Oskar Lafontaine angestoßenen Debatte über eine linke Sammelbewegung oder Volkspartei fordert der ...
Erfurt – Im Streit um die Regierungsbeteiligung in Thüringen eskaliert der Konflikt zwischen dem BSW-Landesverband und der Gründerin Sahra Wagenknecht weiter. Das ...
Berlin – Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat die Nato-Politik gegenüber Russland als „hochgefährlich“ bezeichnet. „Was die Nato jetzt macht, seit Jahren und forciert ...












