
Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv),
Foto via dts Nachrichtenagentur
Washington- US-Außenminister Marco Rubio hat die Einladung zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) angenommen. Rubio werde „vom 13. bis 15. Februar an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen, um sich mit seinen Amtskollegen über die bilaterale Zusammenarbeit im Bereich der euro-atlantischen Sicherheit zu beraten“, teilte der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, am Dienstag mit.
Anschließend werde Rubio nach Bratislava und Budapest reisen, um sich mit slowakischen und ungarischen Regierungsvertretern zu treffen. Er werde dort „über unser Engagement zur Lösung globaler Konflikte sowie über die Energiepartnerschaften der USA mit der Slowakei und Ungarn“ sprechen, so Pigott.
Rubios Plan, nach Ungarn und in die Slowakei weiterzureisen, passt zur neuen Sicherheitsstrategie der USA. Darin wird das Ziel ausgegeben, die „Energiedominanz“ der USA wiederherzustellen. Sowohl die Slowakei als auch Ungarn importieren weiterhin Öl aus Russland und wollen gegen den für 2027 geplanten Gas-Stopp der EU klagen.
In der Sicherheitsstrategie heißt es zudem, dass die USA die „politischen Verbündeten in Europa“ unterstützen wollen; der wachsende Einfluss patriotischer europäischer Parteien gebe „Anlass zu großem Optimismus“. Ziel müsse es sein, „Europa dabei zu helfen, seinen derzeitigen Kurs zu korrigieren“. Ungarn und die Slowakei werden derzeit von nationalkonservativen Parteien regiert, die den liberalen Kurs der EU infrage stellen und in vielen Punkten auf einer Linie mit der US-Administration sind.
Zuvor war bekannt geworden, dass US-Vizepräsident JD Vance in diesem Jahr offenbar nicht an der Sicherheitskonferenz teilnehmen wird. Im vergangenen Jahr hatte der US-Vizepräsident in München für einen Eklat gesorgt. Er warf den verbündeten Europäern unter anderem eine drastische Einschränkung der Meinungs- und Redefreiheit vor.
Die Münchner Sicherheitskonferenz gilt als eines der weltweit wichtigsten Foren für sicherheitspolitische Debatten. Für die USA hat in der Vergangenheit häufig der Vizepräsident teilgenommen. (dts Nachrichtenagentur)

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