Donnerstag, 17. Oktober 2019

Rührige Verbandsgemeinde: Umbau der Kläranlage Edenkoben und Neubau des Wasserwerkes Venningen

22. Juli 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Inforunden in Edenkoben und Venningen.
Fotos: Döringer

Venningen/Edenkoben. Mit den jeweils „ersten Spatenstich“ haben die Verbandsgemeindewerke den Startschuss für den Neubau des Wasserwerkes Venningen und der Verstromung von Gas aus Klärschlamm gegeben, die dem Erzeugen regenerativer Energie und der Energieeffizienz besondere Bedeutung geben.

Im „Zusammenspiel von Wissenschaft, hier das Frauenhofer Institut und Ingenieurplanungen, haben wir zukunftsweisende Strukturmaßnahmen in die Umsetzung gemacht“, unterstrich Bürgermeister Olaf Gouasé den großen Tag für die Verbandsgemeinde Edenkoben.

Die Kläranlage Edenkoben wird auf „anaerobe Schlammstabilisierung mit Hochlastfaulung“ umgebaut. Dabei entsteht Methangas. Das Gas wird genutzt um Wärme und Strom zu gewinnen. Die damit einher gehende Verringerung der Energiekosten durch die Deckung des Eigenbedarfs an Strom zu 60 Prozent und die Reduzierung des Klärschlammaufkommens sichern die Amortisation der Anlage in zwölf Jahren, so der zuständige Erste Beigeordnete Gerhard Pulg.

Die Investition in Höhe von 4,3 Mio Euro wird vom Land Rheinland-Pfalz mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 3,4 Mio Euro gefördert.

In Venningen wird südlich unmittelbar angrenzend an den Altbestand ein neues Wasserwerk entstehen, dessen Baukosten in Höhe von 3,2 Mio Euro vom Land Rheinland-Pfalz mit 2,5 Mio Euro gefördert wird. Abdeckung der Bedarfsspitzen im Wasserverbrauch, effizientere Energienutzung und die vorgesehene Enthärtung des Wassers sorgen für bessere Qualitäten und optimierte Versorgungssicherheit.

Beide Projekte, so der die technischen Details erläuternde Verfahrensingenieur Martin Hanke, seien in enger Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium und der SGD Süd auf den Weg gebracht worden, wofür er Johannes Werner vom Ministerium und Jürgen Decker von der SGD besonders dankte.

Die anfallenden Kosten der beiden Maßnahmen fließen ausschließlich in das Abrechnungsgebiet der ehemaligen VG Edenkoben und werden auch nur dort für die Gebühren- und Beitragsrechnung relevant, so Gerhard Pulg abschließend. (Verbandsgemeindeverwaltung)

Spatenstich in Edenkoben (links) und Venningen.
Fotos: Döringer

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