Washington – US-Präsident Barack Obama hat angesichts des Vorrückens islamistischer Kämpfer im Irak der irakischen Regierung Unterstützung zugesichert und sich für den Fall einer Reaktion alle Optionen offen gehalten.
Er schließe nichts aus, die USA müssen verhindern, dass die Dschihadisten dauerhaft im Irak oder in Syrien Fuß fassen, erklärte Obama in Washington. Der Irak benötige mehr Hilfe von den USA als von der internationalen Gemeinschaft, fügte er hinzu.
Die Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (Isis) waren am 12. Juni bis in das Umland von Bagdad vorgedrungen, nachdem sie in den vergangenen Tagen die Städte Mossul und Baidschi sowie weitere Regionen eingenommen hatten.
Der gewaltsame Vormarsch, bei dem Hunderte Menschen getötet wurden, löste weltweit Kritik aus. Hundertausende Iraker befinden sich auf der Flucht aus den belagerten Gebieten.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die umgehende Freilassung der von den Extremisten im Irak festgehaltenen Geiseln gefordert. Er forderte die Regierung des Irak und die internationale Gemeinschaft auf, die Verantwortlichen unter Vorbehalt der Menschenrechte zur Rechenschaft zu ziehen. (dts Nachrichtenagentur)

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