
Foto: Pfalz-Express
SÜW – Für den Monat Dezember macht der Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft (EWW) des Landkreises Südliche Weinstraße auf zwei Aspekte aufmerksam: Zum einen werden die gelben Wertstoffsäcke für das Jahr 2026 verteilt, zum anderen werden die Biotonnen wieder auf das zweiwöchentliche Leerungsintervall umgestellt. Außerdem gibt der EWW Tipps zum Bioabfall bei winterlichen Wetterlagen.
Das Entsorgungsunternehmen Remondis GmbH aus Edenkoben verteilt ab 1. Dezember wieder die gelben Wertstoffsäcke. Jeder Haushalt im Landkreis Südliche Weinstraße erhält zwei Rollen mit jeweils 13 Säcken. Sollten bis Anfang 2026 keine Säcke angekommen sein, bitte ab Januar direkt bei Remondis unter der Telefonnummer 06323 805-202 nachfragen.
Das darf in den „gelben Sack“
Die gelben Säcke dienen der Sammlung sogenannter Leichtverpackungen. Dazu zählen: Verpackungen aus Kunststoff, Weißblech und Aluminium. Nicht hinein gehören Verpackungen aus Glas, Papier, Pappe oder Karton. Wichtig ist außerdem: Der gelbe Sack ist kein allgemeiner Plastiksack. Kunststoffe, die nicht als Verpackung dienen, etwa Spielzeuge oder Haushaltsgegenstände wie Gießkannen oder Wäschekörbe, zählen zu den sogenannten Nicht-Verpackungskunststoffen und gehören in den Restmüll.
Biotonnen: Ab Dezember wieder 14-tägige Leerung
Mit Ablauf des Monats November endet die wöchentliche Abfuhr der Biotonnen. Ab dem 1. Dezember erfolgt die Leerung wieder alle zwei Wochen. Dieser Turnus wird bis einschließlich März nächsten Jahres fortgeführt, danach wird der Bioabfall wieder wöchentlich abgeholt.
Tipps gegen Anfrieren von Bioabfällen
Um festgefrorene Abfälle im Winter zu vermeiden – besonders betroffen sind feuchte Bioabfälle, die direkt in die Tonne gegeben wurden – empfiehlt der EWW, den Boden der Biotonne mit zerknülltem Zeitungspapier oder einem Karton auszulegen und die Bioabfälle in Zeitungspapier einzuwickeln.
Zusätzlich können feuchte Bioabfälle mit gröberem Strukturmaterial wie Grünschnitt gemischt werden. Dieser Grünschnitt sollte bereits angetrocknet sein, um ein Festfrieren zu vermeiden.
Ein wettergeschützter Standplatz, der vielleicht noch von Abwärme von Gebäuden profitiert, kann die Gefahr minimieren, dass Abfälle festfrieren. Die Bioabfälle sollten zudem immer locker in die Tonne eingefüllt und nicht verdichtet werden.
Der EWW weist darauf hin, dass angefrorene Abfälle nicht von den Mitarbeitern des Entsorgungsunternehmens gelockert werden. Denn aus Gründen des Arbeitsschutzes dürfen sie nicht in die Abfalltonnen hineingreifen. Nicht oder nicht vollständig geleerte Tonnen werden erst beim nächsten Abholtermin entleert. Etwaige durch Anfrieren entstandene Mehrmengen können der Tonne beigestellt werden, in Kartons oder in Papiertüten verpackt.
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