Mittwoch, 21. Februar 2024

Speyer: Städtischer Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Jahr 2022 gesunken

4. Oktober 2023 | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer

Foto: Pfalz-Express

Speyer – Die Stadt Speyer hat im Jahr 2022 ihren Heizenergie- und Stromverbrauch in allen städtischen Gebäuden gesenkt. Das zeigt der aktuelle Energiebericht, den Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) vorstellte.

Besonders erfreulich sei die deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen um mehr als 20 Prozent. Auch für die kommende Heizsaison hat sich die Stadtverwaltung ehrgeizige Ziele gesetzt.

„Der Energiebericht belegt, dass der Beitrag jedes und jeder Einzelnen in der Summe einiges bewirken kann“, sagte Seiler. „Mein herzlicher Dank gilt deshalb allen städtischen Mitarbeitenden, die durch ihr umsichtiges Verhalten unsere Einsparbestrebungen unterstützt haben.“

Die Gesamtsummen der Verbräuche beziehen sich auf alle städtischen Gebäude, das heißt Verwaltung, Kindertagesstätten, Schulen und Sporthallen.

Der witterungsbereinigte Verbrauch der Heizenergie betrug im Jahr 2022 insgesamt 20.690.037,24 Kilowattstunden (kWh) (2021: 21.795.880,55 kWh) und sank damit um 5,07 Prozent.

Witterungsbereinigt bedeutet, dass der Einfluss der Witterung auf den Energieverbrauch mittels eines sogenannten Klimafaktors erfasst wurden. Dieser berücksichtigt die Temperaturverhältnisse während eines Berechnungszeitraums und die klimatischen Verhältnisse in Deutschland. Wird der Klimafaktor in die Berechnungen mit einbezogen, lassen sich die Werte besser vergleichen.

In absoluten Zahlen ist der Verbrauch an Heizenergie sogar noch stärker gesunken (um rund 19,42 Prozent von 2021 zu 2022).

Der Stromverbrauch in städtischen Gebäuden lag 2022 bei insgesamt 2.504.284,01 kWh, während er für das Jahr 2021 insgesamt 2.589.148,08 kWh betragen hatte. Daraus ergibt sich eine Reduzierung des Stromverbrauchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,28 Prozent.

Die größten Einsparungen konnte die Stadt Speyer bei den CO2-Emissionen verbuchen: Hier stehen 1.585,28 Tonnen im Jahr 2022 insgesamt 2.044,39 Tonnen im Jahr 2021 gegenüber – ein deutliches Minus von 22,46 Prozent.

Energie mit Bedacht einzusetzen, lohne sich nicht nur zum Schutz der Umwelt, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen, heißt es aus dem Rathaus. Angesichts der weiter schwankenden Gaspreise sollen Einsparpotenziale in den städtischen Gebäuden auch in der bevorstehenden Heizperiode bestmöglich ausgeschöpft werden. Die städtischen Mitarbeiter sind deshalb angehalten, ihre Büros „weiterhin mit Bedacht zu heizen, Räume mit Stoß- anstatt Kipplüftung zu lüften und die Heizung in wenig beziehungsweise länger nicht genutzten Räumen entsprechend zu regulieren.“

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