Neustadt. „Unser Fazit ist: Wir haben mehr Gemeinsames als Trennendes zwischen Islam und Christentum erkannt“, erklärt Roswitha Oswald-Mutschler, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Neustadt, zum Abschluss des Besuchs der Neustadter SPD bei der DITIP Moschee in Neustadter Naulott.
Rasit Altindag, der Imam der Moschee, informierte die Besucher am vergangenen Donnerstag über die 700 Mitglieder starke Gemeinde.
Dabei handele es sich zum größten Teil um türkisch sprechende Gläubige, daher werde die Predigt in türkischer Sprache gehalten. Von der Gemeinde begleitete Gülay Sofsky die Gruppe in der Moschee und übersetzte die Informationen des Imam.
„Über den Islam wird viel gesprochen und geschrieben. Manche Parteien wollen gerade den Mitbürgerinnen und Mitbürgern muslimischen Glaubens die Religionsausübung erschweren. Die SPD Neustadt verwahrt sich gegen solche Aktivitäten gegen unser Grundgesetz und steht im Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen Neustadts“, sagt Andreas Böhringer, Vorsitzender des Ortsvereins, zu den Motiven des Moschee-Besuchs.
Besonders interessierten sich die SPD-Mitglieder für die Grundpfeiler des Islam und die Belange und die Bedürfnisse der Neustadter Gemeinde. Auch die SPD-Vertreter im Beirat für Migration und Integration der Stadt Neustadt, Martin Hauck und Murat Akdemir, begleiteten den Informationsaustausch.
Bei türkischem Tee und süßem Gebäck wurde schnell deutlich, dass die Mitglieder der Gemeinde ähnliche Alltagssorgen beschäftigen wie alle anderen Neustadter Bürger auch. „Es war ein sehr offenes, informatives Gespräch.
Wir haben viele Fragen gestellt – auch zu heiklen Themen – und stets eine offene Antwort erhalten. Es ist einfach besser, wenn man miteinander statt übereinander spricht, nur so können Vorurteile abgebaut werden“, fasst Oswald-Mutschler die Gespräche zusammen.
Der Informationsaustausch soll auf Wunsch beider Seiten in regelmäßigen Abständen fortgeführt werden. Akdemir, der auch diesen ersten Besuch organisierte, wird dabei als Kontaktperson zwischen der islamischen Gemeinde und der SPD fungieren. (red)

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„Dabei handele es sich zum größten Teil um türkisch sprechende Gläubige, daher werde die Predigt in türkischer Sprache gehalten. Von der Gemeinde begleitete Gülay Sofsky die Gruppe in der Moschee und übersetzte die Informationen des Imam.“
Nö, der Grund ist schlicht der, dass der Imam in der Regel gar kein deutsch kann, weil er nämlich als Beamter von der türkischen Religionsbehörde Diyanet İşleri Başkanlığı entsendet wird, die direkt Erdogan unterstellt ist. Man hat sich also in nahezu jeder Stadt in Buntland eine Zweigstelle der Türkischen Religionsbehörde installieren lassen, in der Ankara bestimmt, was freitags gepredigt wird. Was dort gepredigt wird, ist weitgehend unbekannt, da es in türkischer Sprache geschieht.
Dass die SPD dies noch als Religionsfreiheit verbrämt, zeigt, wie wenig diese Partei überhaupt von den Begrifflichkeiten versteht, die sie so verbissen verteidigt.
Abwählen!
Kein Imam kann freie Entscheidungen treffen, denn er untersteht Erdogans Diktatur.
Liebe SPD erst nachdenken, dann handeln.