Montag, 21. Oktober 2019

SPD-Bürgermeisterkandidat Markus Kropfreiter: „Lust auf Lingenfeld“

3. Mai 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kommunalwahl 2019, Kreis Germersheim, Politik regional

Die Richtung stimmt für Markus Kropfreiter.
Foto: privat

Lingenfeld – „Lust auf Lingenfeld“ hat der SPD-Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters, Markus Kropfreiter.

Kropfreiter schwärmt zwar für seinen Wohnort Lingenfeld, sieht aber noch etlichen Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel die Goldberghalle: „Seit zwei Jahren ist die Halle geschlossen. Die Vereine haben keine Möglichkeiten mehr, Sport zu machen“, sagt Kropfreiter.

Zwar habe der Rat entschieden, dass die Halle (die nun schon fast drei Jahre geschlossen ist) saniert werde, aber: „Das Projekt muss effektiv gesteuert werden, damit wir in Lingenfeld schnell wieder eine Halle bekommen.“ Als Verwaltungswirt weiß Kropfreiter, an welchen Schrauben er drehen muss, damit die Sanierung schneller voran geht.

Bürgerbeteiligung und Transparenz „enorm wichtig“

Für Kropfreiter gehört auch Bürgerbeteiligung in den Fokus. Im Fall eines Wahlsiegs stellt er mindestens eine jährliche Einwohnerversammlung in Aussicht, bei wichtigen Themen auch Bürgerbegehren.  Transparenz sei „ein superwichtiges Thema“, sagt er.

Die Bürger sollen beispielsweise auch bei der Verschönerung des Orts mitwirken können. Außerdem plant er eine Gemeinde-App, einen Bürger-Newsletter und eine zeitgemäße Homepage mit aktuellen Informationen. Auch im Amtsblatt sollen laut Kropfreiter deutlich mehr Informationen stehen.

Letztes Jahr um die Weihnachtszeit hatte er anhand einer Postkartenbefragung die Meinungen der Bürger eruiert. Neben der Wiedereröffnung der Goldberghalle stand der Wunsch nach einem weiteren Discounter bei den Lingenfeldern ganz oben. Bislang gibt es in dem Ort lediglich einen Rewe-Discounter und einen türkischen Supermarkt. Kleinere Läden sollen natürlich erhalten bleiben. Einen Wochenmarkt hält der SPD-Bürgermeisterkandidat ebenfalls für eine gute Idee.

Ärztehaus und Zuhause alt werden können

Überhaupt scheint es in einigen Bereichen nur „eins“ zu geben. Einen Einkaufsmarkt – und nur einen Arzt, einen Allgemeinmediziner. Das sei zu wenig, so Kropfreiter, der sich gedanklich mit einem Ärztehaus beschäftigt. „Die hausärztliche Versorgung ist wichtig für eine Gemeinde. Wenn Ärzte ihre Praxen schließen, ist es notwendig, dass die Gemeinde sie rechtzeitig bei der Suche nach einem Nachfolger unterstützt.“

Wichtig ist ihm außerdem, dass Bürger im Heimatort, in ihrem Lingenfeld, alt werden können.

Verkehrsberuhigung im Ort

Damit die Lebensqualität erhalten bleibt, will Kropfreiter auch an der Verkehrssituation etwas ändern. Durch die 6.000-Einwohner-Gemeinde „brettern“ jeden Tag rund 11.000 Fahrzeuge. Das sei eindeutig zu viel: Lösungen wie Tempo 30 und bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung müssten schnell umgesetzt werden. Auch die Schaffung von Radwegen spiele eine Rolle.

„Hier sind wir beim Thema ´Zusammenarbeit mit übergeordneten Institutionen´. Wie Erfolge unseres Verbandsbürgermeisters Frank Leibeck gezeigt haben, kann man nur etwas erreichen, wenn man mit den Behörden permanent in Kontakt steht. Eine Anbindung an die B9 zwischen Lingenfeld und Westheim wird ein Thema sein.“ Kropfreiter will zudem dafür sorgen, dass es mehr Ladestationen für Elektroautos gibt.

„Anstand und Werte“

Kropfreiter appelliert für einen respektvollen Umgang miteinander – gerade in der Kommunalpolitik. Ein Bürgermeister solle als Moderator vermitteln können. „Ein ´Dagegensein´ aus Prinzip, ein Missgönnen einer guten Idee oder die Besetzung von Ämtern aus machtpolitischem Kalkül sind für mich Zeichen der politischen Unreife. Anstand und Moral haben für mich auch in der Kommunalpolitik Geltung.“

Probleme aller Bürger anhören

„Immer ein offenes Ohr für Bürger“ will Kropfreiter haben und eine enge Zusammenarbeit mit Vereinen pflegen. Über eine Minijob-Regelung könnte er sich einen Vereinskoordinator vorstellen.

„Ich werde die Probleme aller Bürger ernst nehmen und mich darum kümmern“, verspricht Kropfreiter.

Zur Person

Markus Kropfreiter wurde 1972 in Bruchsal geboren. Er lebt in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft und hat zwei Kinder (3 und 11 Jahre). Vor seinem Umzug nach Lingenfeld hat er viele Jahre in Rheinzabern gewohnt.

Der gelernte Verwaltungswirt arbeitet als Personalreferent den ganzen Tag mit Menschen zusammen. Politische Erfahrung hat er von 2014 bis 2018 im Gemeinderat Rheinzabern und in Ausschüssen gesammelt. Davor war er schon als Bürger in Ausschüssen tätig. In Rheinzabern war er stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und Pressesprecher. Parteipolitisch ist er in verschieden Gremien tätig.

Weitere Informationen auf der Webseite von Markus Kropfreiter.

 

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