
Foto über dts Nachrichtenagentur
Walldorf – SAP-Chef Christian Klein hat die Bundesregierung davor gewarnt, international zu viele Brücken abzureißen, etwa gegenüber China. „Wenn alle nur noch in die Konfrontation gehen, dann gewinnt keiner“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.
Deutschland habe sein Wertesystem, „aber wir sind in vielerlei Hinsicht auch eng verwoben mit China“. SAP konkret habe nicht viel Geschäft mit chinesischen Kunden, aber die Kunden nutzten SAP, wenn sie etwa in China produzieren. „China ist ein Teil unseres Wohlstandes“, so Klein.
Der SAP-Chef zeigte sich außerdem überzeugt, dass Unternehmen der Politik helfen könnten, in dieser Krise gute Entscheidungen zu treffen. Man mache überall Geschäfte: „Wir wissen, dass man bei aller Konfrontation international auch Verständigung braucht. Wir müssen ständig versuchen, neue Brücken in die Welt zu bauen.“ (dts Nachrichtenagentur)
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