Freitag 15.Mai 2026

Sachsens Innenminister spricht von „Amokfahrt“ in Leipzig

4. Mai 2026 | Kategorie: Nachrichten

Foto: dts Nachrichtenagentur

Leipzig – Nach Angaben von Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) und der zuständigen Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Vorfall in der Innenstadt von Leipzig um eine „Amokfahrt“.

„Es gibt keine Anhaltspunkte für eine andere Lesart“, sagte eine Vertreterin der Ermittlungsbehörden am Montagabend. Ebenfalls gebe es keine Anhaltspunkte für weitere Tatbeteiligte. Der festgenommene 33-Jährige Deutsche sei ein „Amoktäter“, sagte Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU). Nach Angaben der Ermittler ist er in Deutschland geboren, aufgewachsen und wohnt auch in der Region.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen Mordes in zwei Fällen und versuchten Mordes in weiteren Fällen. Bei dem Vorfall am späten Montagnachmittag gegen 17 Uhr waren zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den beiden Toten handelt es sich um eine 63-jährige Frau und einen 77-jährigen Mann (beide deutsche Staatsangehörige), so die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Polizeidirektion Leipzig.

Kurz nach der Tat konnten Einsatzkräfte der Polizei den 33-Jährigen in dem Tatfahrzeug sitzend im Bereich des Thomaskirchhofs stellen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll es sich bei dem Mann und Jeffrey K. handeln, einem verheirateten Haustechniker und Boxtrainer. 

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sprach außerdem von drei anstatt vorher zwei Schwerverletzten. Der mutmaßliche Täter war mit einem VW Taigo von dem belebten Augustusplatz in die Grimmaische Straße eingebogen und dann in Richtung Markt gerast. (red/dts Nachrichtenagentur)

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