
Frontverlauf in der Ukraine Anfang Februar 2023.
Foto: über dts Nachraichtenagentur
Im Krieg mit der Ukraine intensiviert Russland die Kampfhandlungen. Die Ukraine hingegen erreiche mit Angriffen im Gebiet Luhansk in Richtung Swatowe kaum noch Fortschritte, schrieb der Sicherheitsexperte Nico Lange am Freitagmorgen auf Twitter.
Russland ersetze gleichzeitig weiter südlich bei Kreminna Einheiten geringeren Kampfwerts schrittweise mit ausgeruhten und stärkeren russischen Verbänden.
„Russland verstärkt nicht nur die Front, sondern versucht mit Angriffen bei Kreminna die Initiative in Richtung Lyman zurückzugewinnen. Ein erfolgreicher russischer Vorstoß in Richtung Lyman würde strategisch die Lage an der Front für den nördlichen Donbass verändern“, so Lange, der bis letztes Jahr Leiter des Leitungsstabs im Bundesverteidigungsministerium war und jetzt für die Münchner Sicherheitskonferenz tätig ist.
Im Donbass greife Russland nördlich von Bachmut weiter über Blahodatne hinaus an, das an der Straße von Bachmut-Siwersk liegt. Südlich von Bachmut stoße Russland bis zur Straße Bachmut-Kostjantyniwka vor. Zwei Nachschubwege nach Bachmut seien damit für die Ukraine unzugänglich, so Lange. Weiter südlich habe Russland bei Wuhledar frische Kräfte der Marineinfanterie für einen größeren Angriff eingebracht, bleibe jedoch nach anfänglichen Erfolgen stecken. Wuhledar bleibe unter ukrainischer Kontrolle, so Lange.
Damit bleiben die russischen Nachschubwege in Richtung der südlichen Front und der Landweg zur Krim weiter durch ukrainisches Artilleriefeuer bedroht. „Russland beschießt zunehmend auch wieder das Gebieten Charkiw von Russland aus mit Artillerie und Mörsern. Vermutlich handelt es sich hier um Ausbildung, bei der man einfach auf ukrainisches Gebiet feuert“, schreibt Lange. Russland wolle die Front an mehreren Abschnitten jetzt unter Druck setzen, damit die Ukraine gezwungen sei, Reserven einzusetzen. „Dadurch würden potenzielle ukrainische Gegenangriffe erheblich geschwächt“, so Lange.
Was die Ukraine nun brauche, seit Zeit – und die neuen Schützenpanzer und Kampfpanzer. Dann seien erfolgversprechende Gegenangriffe möglich, so der Militärexperte. Außerdem benötige die Ukraine Munition, Lenkflugkörper, Hilfe für Munitionslogistik und Transport, Präzisionswaffen, Drohnen aller Größen und Typen sowie mehr Systeme zur Drohnenabwehr, kinetisch und elektromagnetisch, sowie für die Luftverteidigung Systeme, die auch die umfunktionierten russischen S-300-Raketen abwehren könnten. Mit denen terrorisiere Russland in Frontnähe die Zivilbevölkerung, so Lange. (dts Nachrichtenagentur)

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