
Die IGS-Sporthalle wurde zum Marktplatz der Berufe.
Fotos: Beil
Rheinzabern – „Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder im Leben arbeiten“, überschrieb Schulleiter Axel Weinstein sein Grußwort zum „Tag der Berufe“ mit einem Zitat von Konfuzius, um die besondere Bedeutung von Arbeit für das Leben der Menschen zu akzentuieren.
So war auch eine große Interessentenschar zum gemeinsamen „Tag der Berufe“ in die IGS Rheinzabern gekommen, wo heuer wechselweise mit der IGS Wörth dieser wichtige Meilenstein für die Weichenstellung ins Leben stattfand.
In zwei Sporthallen und im Schulhof präsentierten sich knapp 60 Betriebe unterschiedlichster Art aus Handwerk, Industrie, Behörden und Dienstleistungsbereich, um junge Menschen fürs Berufsleben zu interessieren und dem Fachkräftemangel in vielen Berufen entgegenzusteuern. Vorträge ergänzten und vertieften die Informationen über verschiedene Berufs- und Ausbildungswege, nicht zuletzt auch, um die Durchlässigkeit des Ausbildungssystems und die Aufstiegsmöglichkeiten zu verdeutlichen. Diesbezüglich standen auch verschiedene Fachschulen und die Arbeitsagentur Rede und Antwort.
Aus der Region Südpfalz/Karlsruhe waren namhafte Großunternehmen wie Daimler, MIRO, dm, PFW Aerospace, aber auch mittelständische Unternehmen wie WWS oder HGGS aus Hatzenbühl oder die Schreinerei Schmitt aus Rheinzabern vertreten. Dazu die Polizei, die Bundeswehr, der Forst, die Landwirtschaft, das KIT oder Pflegeberufe und vieles mehr.
Ausbildungsplätze in einer vielfältigen und sich im ständigen Wandel befindlichen Arbeitswelt gibt es genug, doch ebenso individuell sind die Vorstellungen von Berufs- und Arbeitswelt. Das Interesse – vielfach waren auch Eltern mitgekommen – war unterschiedlich intensiv ausgeprägt. Es reichte von scheuen Berührungsängsten über erstes schüchterne Schauen und neugierigem Fragen bis zum „Fachsimpeln“, aus dem man erkannte, dass die Berufsorientierung auch im Elternhaus ein ganz wichtiges Thema ist. Jetzt heißt es, am „Ball“ zu bleiben.
Und mit dem Zitat von Konfuzius (551-479 v. Chr.) wird beiläufig signalisiert, wo heute in der Welt die „Musik“ spielt, wo heute die Konkurrenz für die hiesige Arbeitswelt zu finden ist: In China und vielen aufstrebenden Ländern einer globalisierten Wirtschaftswelt. (gb)

Handwerkliches Geschick ist gefragt.

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