Berlin – Der Reservistenverband der Bundeswehr hat in den vergangenen Jahren zahlreiche ehemalige Soldaten wegen schwerer Fälle von Rechtsextremismus ausgeschlossen: „Seit 2010 erfolgten 32 außerordentliche Kündigungen wegen rechtsextremer Aktivitäten“, sagte eine Verbandssprecherin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
In Mecklenburg-Vorpommern ermittle derzeit die Generalstaatsanwaltschaft in fünf weiteren Fällen. Der Verband will im Dezember abhängig von den Ergebnissen darüber entscheiden, auch diesen ehemaligen Soldaten, die in der sogenannten Prepper-Szene aktiv seien, außerordentlich zu kündigen. Bis zum Ende der Prüfung dürften die Verdächtigen nicht mehr an Schießübungen ihrer Reservistenarbeitsgemeinschaft Schießsport teilnehmen.
Laut Reservistenverband befinden sich noch zwei weitere Fälle in der Prüfung. Die Verdächtigen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen seien von Mitgliedern angezeigt worden. (dts Nachrichtenagentur)

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