Montag, 19. August 2019

Preise von Billigfliegern weiter gesunken

17. Mai 2019 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Wirtschaft

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Die Preise von Low-Cost-Anbietern für Flüge ab Deutschland sind im Frühjahr 2019 im Vorjahresvergleich gesunken.

Lagen die Preise für 2018 zwischen 53 und 117 Euro, liegt die Spanne 2019 bei 50 bis 106 Euro, berichtet der „Spiegel“. Dies zeige eine Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Für den untersuchten Stichtag 12. März 2019 kostete ein Eurowings-Ticket pro Strecke durchschnittlich 106,04 Euro, der Preis für eine Easyjet-Buchung lag bei 55,65 Euro. Günstigste Airline in der Analyse ist mit 49,81 Euro pro Ticket die ungarische Gesellschaft Wizz.

Zudem ist die Zahl der preisgünstigen Flüge insgesamt gestiegen und liegt mit über 5.300 Starts und Landungen pro Woche zehn Prozent über dem Angebot von 2018. 699 unterschiedliche Verbindungen werden nun in diesem Segment von Deutschland aus bedient. Das höchste Wachstum entstand laut DLR-Auswertung an größeren Flughäfen wie Düsseldorf oder Berlin-Tegel.

Mitverantwortlich dafür ist die Pleite von Air Berlin im Jahr 2017, vor allem Easyjet und Eurowings übernahmen Strecken der Airline.

Die DLR-Forscher bemängeln in ihrer Analyse den geringen direkten Wettbewerb unter den Airlines im Billigflugsegment; allein auf Eurowings entfielen mehr als die Hälfte aller Flüge. Keine Daten legte das DLR für Linien wie Lufthansa vor, die nicht zum Segment der Billigfluglinien zählen. (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Preise von Billigfliegern weiter gesunken"

  1. Bodenhaftung sagt:

    Ein Durchschnittspreis von unter 50 bis 100 Euro pro Flug!
    Wer braucht diesen Wahnsinn an Energieverschwendung?
    Da müssen mindestens 200 Euro Steuern pro Flug und Sitzplatz drauf, die dann wieder dem Ausbau des Schienennetzes zugute kommen könnten.
    Den Billigflugsektor hätte die Politik nie solange ungebremst wachsen lassen dürfen, letztendlich ist das Grundkonzept Verschwendung von unbesteuerten Ressourcen und Ausbeutung von Arbeitnehmern, beides kann kein gesellschaftliches Ziel sein.

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