Samstag, 14. Dezember 2019

Pizza bestellen mit Bitcoins: So geht’s

10. September 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Finanzen, Internet & Smartphones, Ratgeber

Zwei Pizzen für 10.000 Bitcoin? Heutzutage würde man – bei einem aktuellen Preis von 10.500 US Dollar – rund 105 Millionen US Dollar bezahlen.

Das wären also richtig teure Pizzen. Im Jahr 2010 waren es gerade einmal 25 US Dollar, die Laszlo Hanycez einem anderen Nutzer überwies und dafür zwei Papa John-Pizzen erhielt.

Heute, also im Jahr 2019, mag der Bitcoin zwar schon mehr in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen sein, jedoch gibt es noch genügend Unternehmen, die die digitale Währung nicht als Zahlungsmittel akzeptieren. Das könnte sich nun aber schlagartig ändern: Burger King scheint nun nämlich endgültig in die Offensive zu gehen.

Auch Burger können jetzt mit Bitcoin bezahlt werden

Möchte man in Deutschland seine Essenslieferung mit der Kryptowährung Bitcoin bezahlen, so kann man den Dienst von Lieferando in Anspruch nehmen. Demnächst gesellt sich mit Burger King noch ein weiteres Unternehmen hinzu. Burger King Deutschland bietet nämlich via App und auch über die Homepage an, dass man die Bestellung nun mit der Kryptowährung Bitcoin bezahlen kann. Ob man auch im physischen Laden mit Bitcoin bezahlen kann, ist aber noch unklar.

Noch gibt es von Seiten Burger Kings keine offizielle Presseaussendung. Das Hinzufügen der neuen Zahlungsmethode ist still und heimlich geschehen – man könnte fast meinen, Burger King will hier kein Aufsehen erregen. Doch warum ist man hier so vorsichtig?

Auch in Russland kann man mit Bitcoin bezahlen

Das Unternehmen Burger King gibt es seit dem Jahr 1954. Aktuell gibt es über 13.000 Standorte. Folgt man den Angaben des Fast Food-Giganten, so werden täglich mehr als 11 Millionen Menschen in 98 Ländern bedient. Der jährliche Umsatz liegt, das haben zumindest diverse Schätzungen ergeben, bei rund 1,7 Milliarden US Dollar.

Diese Dimensionen zeigen eindeutig, dass es durchaus eine große symbolische Bedeutung hat, wenn nun von Seiten des Fast Food-Riesen die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

Die Vorreiterrolle hat übrigens Russland übernommen: Schon im Sommer 2017 hat Burger King Russland angekündigt, die Kryptowährung Bitcoin akzeptieren zu wollen – wenig später hat auch Burger King Arnheim (Niederlande) verkündet, die Kryptowährung zu akzeptieren.

Sollte man in den Bitcoin investieren?

Mit dem Bitcoin kann aber nicht nur seine Pizza- oder Burger-Bestellung bezahlt werden – über Bitcoin Revolution kann man auch direkt mit der Kryptowährung arbeiten. Einerseits kann auf den Kursverlauf gewettet werden, andererseits besteht auch die Möglichkeit, sein Geld in den Bitcoin – oder auch in eine andere Kryptowährung – zu investieren.

Beobachtet man die letzten Kursentwicklungen, so wird schnell klar, dass der Kryptomarkt, allen voran aber der Bitcoin, wieder an Stärke gewinnen konnte. Lag der Bitcoin noch zu Beginn des Jahres bei 3.500 US Dollar, so liegt man nun – Stand: Anfang September 2019 – bei über 10.000 US Dollar. Ende Juni kratzte die Kryptowährung sogar an der 14.000 US Dollar-Grenze.

Folgt man den neuesten Prognosen, so wird der Höhenflug auch kein baldiges Ende erleben. Denn diverse Analysten wie Experten sind davon überzeugt, dass der Bitcoin noch in diesem Jahr die magische 20.000 US Dollar-Hürde, die beinahe Ende 2017 überspringen wurde, diesmal überspringen kann. Und danach gibt es – so die Analysten – keine Grenzen mehr. So wird von der 50.000 US Dollar-Marke gesprochen, mitunter aber auch in Aussicht gestellt, der Bitcoin könnte sogar die Millionen-Grenze knacken.

Jedoch muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Prognosen keine Gewinngarantie sind. Das heißt, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Experten davon sind, dass der Kurs nach oben geht, können Abstürze niemals zur Gänze ausgeschlossen werden.

Die Zahl der Akzeptanzstellen steigt

Rückblickend mag es schon faszinierend sein, dass man im Jahr 2010 für zwei Pizzen um die 10.000 Bitcoin bezahlen musste. Heute ist nur ein Bruchteil erforderlich, sofern die Kryptowährung von Seiten des Pizza-Lieferanten akzeptiert wird.

Aufgrund der Tatsache, dass es nun immer mehr Unternehmen gibt, die Kryptowährungen, allen voran natürlich den Bitcoin, als Zahlungsmittel akzeptieren, steigt auch die Anzahl der Restaurants wie Lieferdienste, die neben dem Euro auch kein Problem mit dem Bitcoin haben.

 

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