Montag 12.Oktober 2026

Piratenpartei klagt gegen 3-Prozent-Hürde bei Europawahl

8. Oktober 2013 | Kategorie: Politik

Berlin/Karlsruhe – Die Piratenpartei Deutschland hat am Dienstag beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die Drei-Prozent-Sperrklausel bei der Europawahl eingereicht.

Der Antrag erfolgte gleichzeitig mit der Ausfertigung des Änderungsgesetzes zum Europawahlgesetz durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hatte bereits 2011 die damalige Fünf-Prozent-Hürde für das Europaparlament gekippt.

Auch die neue Regelung verstößt nach Ansicht der Piratenpartei gegen die „Chancengleichheit“ der Parteien und gegen die „Wahlrechtsgleichheit“. „Diese Sperrklausel ist undemokratisch und verhindert eine lebendige europäische Demokratie“, sagte Piraten-Chef Bernd Schlömer.

Die Piraten wollen eine Eilentscheidung noch vor der Europawahl im Mai 2014 erreichen.

(Text und Foto: dts Nachrichtenagentur)

Gefällt Ihnen unsere Zeitung?

Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.

⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Zur Startseite

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentare sind geschlossen