
Foto: dts Nachrichtenagentur
Von Astrazeneca und Moderna wurden nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums bis einschließlich Dienstag 1.015.200 Impfdosen nach NRW geliefert, aber nach RKI-Angaben nur 499.003 verimpft.
516.197 Dosen müssten also eigentlich am Mittwoch noch da gewesen sein, doch das NRW-Gesundheitsministerium teilte zu diesem Zeitpunkt mit, dass nur 249.680 Einheiten dieser beiden Wirkstoffe gelagert werden – eine Differenz von 266.517 Impfdosen. Die kann auch durch die rund 45.000 Verimpfungen im Laufe des Tages nicht erklärt werden. „Bis auf die letzte Dose nachweisen“ könne der Gesundheitsminister die Verwendung von Impfstoff, sagte Laschet ebenfalls am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag, doch auf Nachfrage der dts Nachrichtenagentur konnte Laumanns Haus keine schlüssige Erklärung für den ungeklärten Verbleib der fast viertelmillion Impfdosen abliefern. Sie könnten theoretisch auch abhanden gekommen oder weggeworfen worden sein.
Große Hoffnung des Ministeriums: Die fehlenden Impfdosen wurden schon längst verimpft, tauchen nur in der Statistik noch nicht auf. RKI-Daten seien „kein valides Abbild des realen Impfgeschehens in Nordrhein-Westfalen“, teilten die Landesbediensteten mit. Doch wie die echten, validen Daten aussehen, kann die Landesregierung auf Nachfrage auch nicht sagen. Und auf ihrer Internetseite veröffentlicht sie selbst ebenfalls lediglich die Angaben des Robert-Koch-Instituts.
Ganz anders sieht es unterdessen beim Impfstoff von Biontech/Pfizer aus. Hier meldet das Land NRW Stand Mittwoch 549.354 Impfdosen auf Lager. Das sind 6.741 mehr, als angesichts von 2.352.675 gelieferten und 1.810.062 verimpften Dosen eigentlich vorhanden sein dürften. Der Grund: Viele Impfzentren ziehen aus den Ampullen eine siebte Dosis – obwohl von der Europäisch en Arzneimittel-Agentur (EMA) nur sechs zugelassen sind. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Düsseldorf – Deutschland hat am Samstag die ersten Corona-Impfdosen von Biontech und Pfizer bekommen. Gegen 5 Uhr erreichte die erste Ladung das ...
Berlin – Die Bundesländer wollen mindestens 2,3 Millionen Impfdosen an den Bund zurückgeben, weil für sie keine Nachfrage besteht. Das geht aus ...
Brüssel – Die Europäische Union hat sich mit dem Pharmakonzern Moderna auf die Lieferung von 160 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus geeinigt. ...
Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen will laut eines Berichts rund 1,05 Millionen Impfstoffdosen an den Bund zurückgeben, weil sie im Land nicht verimpft werden ...
In der Woche vom 26. April bis 2. Mai stellt der Bund rund 1,5 Millionen Impfstoffdosen für Hausarztpraxen zur Verfügung. Durch das ...
Berlin – Der Bund beschafft 4,5 Millionen Impfstoff-Dosen gegen Grippe, um ein gleichzeitiges Hochschnellen von Corona- und Influenza-Infektionen im Herbst und Winter ...
Südwestpfalz – Rheinland-Pfalz erhält wegen der Grenznähe zum französischen Verwaltungsbezirk Moselle, der als Virusmutationsgebiet eingestuft wurde, 20 000 zusätzliche Impfdosen. Neben den ...
Brüssel – Die EU hat sich mit dem Unternehmen Curevac auf die Lieferung des Corona-Impfstoffs der Tübinger Biotechfirma geeinigt. Das teilte EU-Kommissionspräsidentin ...
Berlin- Zum Start der Corona-Impfungen in Hausarztpraxen hat der Chef des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, Erwartungen an einen schnellen Impffortschritt gedämpft. Anfangs gebe ...
Berlin – Obwohl der Arzneimittelhersteller AstraZeneca seine Corona-Impfstoff-Lieferungen für die EU drastisch kürzt, erhält Deutschland laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Februar ...
Seit 10 Tagen hat Deutschland den vierten zugelassenen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson in Form von 256.800 Dosen, doch die Bundesländer setzen ...












