
Schon beim Neujahrsempfang startete der Kartenverkauf. Restkarten gibt es am Donnerstag, 30. Januar, zu erwerben.
Fotos: v. privat
Rheinzabern. „Es war ein guter Start ins närrische neue Jahr 2014“, meinte Reiner Marz, Vorsitzender der Fastnacht.
Zum ersten Mal veranstalteten die Narren im Römerdorf einen närrischen Neujahrsempfang, der mit dem Kartenverkauf für die Prunksitzungen verbunden war. Dass Marz seine Neujahrsansprache nach hinten verschieben musste, lag an dem großen Andrang an den einzelnen Verkaufstischen. Schon nach kurzer Zeit gab es für die Sitzungen nur noch Restkarten.
Rheinzaberns Nachtwächter Heiner Kaufmann, der schon seit Jahren die Karten für die erste Sitzung verkauft, verkündete nach dem Neujahrsempfang: „Hört ihr Leut und lasst euch sagen, die Uhr hat elf Uhr elf geschlagen. Elf Uhr elf ist das Ziel der Zeit, ein Hoch der Narretei.“
Beim Neujahrsempfang sprach Marz von einer für ihn spannenden Kampagne. Einiges habe sich geändert. Der Hofball bekäme ein völlig neues „Gesicht“. Anstatt einer Tanzkapelle unterhalte DJ Uwe das Publikum. Showeinlagen sollen die jahrzehntelange Prämierung ersetzen. Im Speisesaal werde für alle, die es mit dem Losglück versuchen, eine Tombola mit wertvollen Sachpreisen aufgebaut.
Auch der von Festhallenwirt Reiner Vongerichten servierte Brunch stand zum ersten Mal auf der „närrischen Speisekarte“. An den Stehtischen wurde kräftig diskutiert und viele nahmen die Gelegenheit wahr, mit dem amtierenden Prinzenpaar Christian II. und Elke I. einige Worte zu wechseln.
Zum Programm der Prunksitzungen war noch nicht allzu viel zu erfahren. Grinsen und Achselzucken bei Sitzungspräsident Achim Marz und selbst der ansonsten auskunftsfreudige Elferratschef Sebastian Thomas wusste nicht viel, was die Besucher der Prunksitzungen erwartet.
Franz Seeber jun. von der Untermühle ist Stammgast der Prunksitzung. Er erwartet in diesem Jahr ein ähnlich stimmungsvolles Programm wie im Vorjahr. Seine Lieblingsgruppe sind die „Rheinzamer Buwe“, denen immer etwas Originelles einfalle. Andere wiederum freuen sich auf einen unterhaltsamen Abend mit einem Programm, das nicht allzu lange nach Mitternacht zu Ende sein soll.
Restkartenverkauf: Donnerstag, 30. Januar, 19 -21 Uhr, kleiner Saal, Turn- und Festhalle. (lux)

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