Montag 12.Oktober 2026

Ludwigshafen: Tatverdächtiger nach Brand in Mehrfamilienhaus in Untersuchungshaft

30. Juli 2026 | Kategorie: Rhein-Pfalz-Kreis

KI-Foto: Pfalz-Express

Ludwigshafen – Nach einem Brand im Hausflur eines Mehrparteienhauses in der Burgundenstraße sitzt ein 30-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Polizei ermitteln wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung.

Nach Angaben der Ermittler soll sich der Mann am Mittwoch (29. Juli 2026) gegen 15.45 Uhr Zugang zum Hausflur verschafft und dort ein Möbelstück angezündet haben. Dadurch geriet der Flur im dritten Obergeschoss in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, bevor sie auf die Wohnungen übergriffen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Polizeikräfte trafen den 30-Jährigen wenig später in der Nähe des Hauses an und nahmen ihn vorläufig fest. Da er sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er zunächst in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Am Donnerstag (30. Juli) wurde der Tatverdächtige, der keinen festen Wohnsitz hat, einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Als Haftgrund wurde Fluchtgefahr angenommen.

Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. 

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