
Wolfgang Kubicki…
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Berlin – FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) kritisiert.
„Er ist ein gnadenloser Populist“, sagte Kubicki dem Nachrichtenportal Watson. „Das waren schon andere vor ihm. Wichtig ist aber, was am Ende politisch umgesetzt wird – und dass Söder eine stringente Linie an den Tag legt, würde nicht mal er selbst ernsthaft behaupten.“
Mit Bezug auf die Kanzlerfrage der Union und Söders Konkurrenten, den CDU-Chef Armin Laschet, sagte Kubicki: „Bei aller Kritik an Laschet – bei dem weiß man wenigstens, woran man ist. Söder geht es um eines: nämlich Söder.“ Der CSU-Chef nehme dafür auch in Kauf, „dass er die Union und die Gesellschaft spaltet“, so Kubicki. „Jedenfalls hat das doch sehr markante Auftreten von Markus Söder ihm trotz seiner ziemlich negativen Erfolgsbilanz in Bayern zu einer gewissen Popularität verholfen.“
Aber Popularität allein helfe nicht weiter. „Die Bundeskanzlerin ist populär und trotzdem liegt die CDU bei 27 Prozent. Die damalige SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war vor der letzten Wahl in Nordrhein-Westfalen die beliebteste Landespolitikerin und hat die Wahl gegen Armin Laschet verloren. Man sollte sich von so etwas nicht beeindrucken lassen.“ Für die FDP sei eine Kanzlerkandidatur von Markus Söder hingegen vorteilhaft, so der Bundestagsvizepräsident: „Ich könnte mir keinen besseren Kandidaten als Markus Söder wünschen, weil das der FDP im Wahlkampf nur helfen würde.
Und den Grünen im Übrigen auch. Wenn Söder Kanzlerkandidat wird, stellen die ein Plakat auf: `Über Söder zur Macht`.“

….hält Söder nicht für das Kanzleramt geeignet
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Laut Umfrage größerer Zuspruch für Söder
Unterdessen erfährt Markus Söder weiter den deutlich größeren Zuspruch in der Bevölkerung als Armin Laschet.
Aktuell halten 44 Prozent der Bundesbürger und 72 Prozent der Unions-Anhänger den bayerischen Ministerpräsidenten für den geeigneteren Kanzlerkandidaten, um die Unionsparteien in die Bundestagswahl zu führen, ist das Ergebnis einer Infratest-Umfrage für den ARD-„Deutschlandtrend“.
15 Prozent der Bundesbürger und 17 Prozent der Unions-Anhänger sehen dagegen in NRW-Ministerpräsident Armin Laschet den geeigneteren Unions-Kanzlerkandidaten. Jeder dritte Wahlberechtigte (33 Prozent) hält keinen der beiden Bewerber für geeignet, die CDU/CSU in die Wahl zu führen.
Bevor die Grünen am kommenden Montag ihren Spitzenkandidaten für die Kanzlerkandidatur benennen, hat Annalena Baerbock einen kleinen Vorsprung vor Robert Habeck. 24 Prozent halten sie für geeigneter, die Grünen in die Bundestagswahl zu führen, 22 Prozent Habeck.
35 Prozent der Wahlberechtigten halten keinen der beiden für passend. Bei den Anhängern der Grünen ist der Vorsprung für Annalena Baerbock deutlicher: 50 Prozent würden sich für sie, 35 Prozent für Robert Habeck entscheiden. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest befragte vom 13. bis 14. April insgesamt 1.174 Wahlberechtigte in Deutschland. (dts Nachrichtenagentur)

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