Montag, 23. Mai 2022

Corona-Mutationen aus Indien und Südafrika breiten sich nicht aus

26. Mai 2021 | Kategorie: Nachrichten

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die zuerst mit Indien und mit Südafrika in Verbindung gebrachten Corona-Mutationen breiten sich derzeit nicht schneller in Deutschland aus.

Laut neuem RKI-Bericht zu den Virusvarianten sank der Anteil der „Südafrika“-Variante B1351 laut Gesamtgenomsequenzierung von 2,4 Prozent in der 18. Kalenderwoche auf 1,1 Prozent in der 19. KW.

Der Anteil der mit Indien in Verbindung gebrachten Variante B16172 stieg zwar von 1,9 auf 2,2 Prozent, dafür sank der Anteil der anderen „indischen“ Mutation von 0,4 auf 0 Prozent.

Die zuerst in Großbritannien entdeckte Variation B117 bleibt mit einem Anteil von 90 Prozent die in Deutschland dominierende Mutante, bereits in den Wochen zuvor war ihr Anteil etwa auf diesem Niveau. Weiterhin kaum eine Rolle spielt auch die Variante P1, die mit Brasilien in Verbindung gebracht wird.

Ihr Anteil sank von 0,9 auf 0,3 Prozent. In der 19. Kalenderwoche, also vom 10. bis 16. Mai, waren auch die absoluten Neuinfektionszahlen schon deutlich rückläufig. (dts Nachrichtenagentur) 

Begriffserklärung „Gesamtgenomsequenzierung“ (Bundesgesundheitsministerium)

Um einen besseren Überblick über die in Deutschland zirkulierenden Varianten des Coronavirus zu bekommen, fördert die Bundesregierung die bundesweite Genomsequenzierung der Viren.

Mit Hilfe der Sequenzdaten kann die Evolution der Viren und das Auftreten neuer Varianten frühzeitig entdeckt werden. Auch der Eintrag neuer Varianten aus dem Ausland kann so zeitnah festgestellt werden.

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