Berlin – Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat sich für ein Ende der alljährlichen Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit ausgesprochen.
„Die Sommer-/Winterzeitregelung wurde erst 1980 eingeführt, natürlich mit edlen Motiven. Hauptargument war die erwartete Energieersparnis durch längere Ausnutzung des Tageslichtes“, schreibt Bosbach in einem Beitrag für die „Bild“-Zeitung.
Die damaligen Erwartungen hätten sich allerdings nicht erfüllt: „Wenn überhaupt, sind die Einsparungen allenfalls leicht oberhalb der Wahrnehmungsschwelle.“ Stattdessen überwiegen in den Augen Bosbachs die Nachteile der Zeitumstellung.
„Die negativen Folgen der jährlichen Umstellungen sind dagegen ganz real und nachgewiesen. Und wenn es tatsächlich bei dem Hauptanliegen der Energieersparnis bleiben soll: Warum lassen wir es dann nicht bei der ganzjährigen Sommerzeit? Natürlich EU-weit in Abstimmung mit unseren europäischen Partnern, damit nicht das Chaos ausbricht.“ (dts Nachrichtenagentur)
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