
Quelle: Dilruba Saricimen bei pexels
Wenn im Herbst die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen fallen, beginnt in den eigenen vier Wänden die Heizsaison. Aufgrund steigender Energiekosten fürchten viele Hausbesitzer und Mieter diese Jahreszeit und die Abrechnung der Energiekosten.
Erfahren Sie hier, wie Sie während der Wintermonate den Wärmeverlust reduzieren und Heizkosten sparen können.
Richtig Lüften spart Energiekosten
Regelmäßiges Lüften von Wohnräumen ist essenziell zur Schimmelvermeidung und für ein angenehmes Raumklima. Idealerweise wird stoßweise mit vollständig geöffneten Fenstern gelüftet. Etwa dreimal pro Tag sollten Hausbesitzer die Fenster für mindestens zehn Minuten öffnen, damit ausreichend frische Luft in den Raum gelangt.
Wer die Belüftung des eigenen Zuhauses mit einer Anlage regeln möchte, der sollte sich für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung entscheiden. Hierbei wird die Wärme der Abluft aufgefangen und zum Aufwärmen der frischen Zuluft verwendet.
Dadurch geht nur noch wenig Raumwärme verloren, was sich wiederum auf die Heizkosten auswirkt. Solche Lüftungsanlagen mit integrierter Wärmerückgewinnung lassen sich auch nachträglich installieren und müssen nicht direkt beim Hausbau eingeplant werden.
Gute Isolierung gegen Wärmeverlust
Ebenfalls großen Einfluss auf die Heizkosten im Winter hat die Isolierung des Zuhauses. Neben der Dämmung von Dach und Wänden gehört auch die Isolierung der Fenster und Türen dazu. Gerade bei Fenstern können die Dichtungen im Fensterrahmen im Laufe der Jahre abnutzen.
Sind sie bereits unflexibel oder porös geworden, ist es höchste Zeit für einen Austausch. Mit etwas Geschick und Geduld lassen sich Fensterdichtungen auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse selbst austauschen. Danach schließen die Fenster wieder dicht und es geht weniger Wärme verloren.
Auch die Haustür kann vor dem Beginn der Heizsaison auf ihre Dichtigkeit hin überprüft werden. Dazu klemmt man ein Blatt Papier zwischen die geschlossene Tür. Lässt es sich ohne großen Kraftaufwand herausziehen, ist die Isolierung der Tür nicht mehr ausreichend. Dieser Test eignet sich übrigens auch für Fenster.
Sinnvoll Heizen und Kosten senken
Welche Raumtemperatur als angenehm empfunden wird, ist eine sehr individuelle Frage und kann nicht pauschal beantwortet werden. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf das Thermometer in den eigenen vier Wänden. Während Kinderzimmer und das Wohnzimmer zwischen 19 und 21 Grad Raumtemperatur haben sollten, benötigt das Bad zum Wohlfühlen eine besonders hohe Temperatur von 21 Grad oder mehr.
In anderen Räumen lassen sich Heizkosten durch eine niedrigere Raumtemperatur einsparen. Dazu zählen die Küche, das Schlafzimmer, der Flur, Gäste- und Arbeitszimmer. Hier reichen häufig auch weniger als 19 Grad Raumtemperatur aus. Allerdings sollten Räume nie kälter als 16 Grad sein, um Schimmelbildung zu vermeiden.
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