
Marketingleiterin Dreher, Professor Tina Stolt, Sabine Haas, OB Schlimmer, Karin Bommersheim und Tobias Dreher (v.r.) erläuterten das Kunstkonzept für die LGS Landau. Foto: Ahme
Landau. „Städtebau und Kunst gehören zusammen. Kunst ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt.“ Dieses Statement des Kunst affinen Landauer Oberbürgermeisters Hans-Dieter Schlimmer, beschreibt treffend, warum auch Landesgartenschau und Kunst selbstverständlich in Landau miteinander verbunden werden sollten. Schlimmer dankte ausdrücklich der Sparkassenstiftung Südliche Weinstraße, durch deren Unterstützung das Kunstprojekt erst möglich wird.
Die Landesgartenschau Landau möchte ihren Besuchern nächstes Jahr neben einem breiten Gartenkultur- und Unterhaltungsangebot hochwertige Kunst bieten. Aus diesem Grund wurde eine Ausschreibung gestartet, die sich an Künstler aus Rheinland-Pfalz und dem Pamina-Raum wendet.
Das Kunstkuratorium steht unter der Leitung von Sabine Haas (Leiterin der Kulturabteilung), weitere Mitglieder sind Tobias Dreher (Leiter Betrieb/Ausstellungskoordination), Dr. Ariane Fellbach-Stein (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz), Katrin Hiestand (freie Galeristin), Henrike Ingenthron (Kulturmanagerin), Barbara Kleinschmidt (Kunstverein Villa Streccius), Jürgen Pils (Architekt), Brigitte Sommer (APK), Professor Tina Stolt (Uni Landau), Lucie Wegmann (Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz) und Karlheinz Zwick (Kunstberater Kreis SÜW).
Karin Bommersheim, Prokuristin der Landesgartenschau, erläuterte das Konzept bei dem natürlich die „Gartenkunst im Mittelpunkt steht“. Aber daneben stehe auch die lebendige Inszenierung der Gartenschau mit Sport, Theater und eben auch der Kunst.
„Wir haben uns gefragt, was ist auf dem Gelände der Landesgartenschau überhaupt möglich?“, so Professor Stolte. „Wir wollen auf dem Gelände nicht nur die obligate Bronzeskulptur auf dem Sockel sehen, sondern eine Vielzahl großer und kleiner Formen, verschiedene Medien, interaktiv, leuchtend- es ist alles möglich. Wir haben bewusst auf ein Motto verzichtet“. Die Kunst soll individuell auf den Ort eingehen und muss generell draußen stehen können, auch wenn es Plätze gibt, wie das Torhaus, das überdacht ist. Gerne dürfen auch schon fertig gestellte Projekte, die nicht älter als fünf Jahre alt sein sollen, eingereicht werden. Insgesamt werden 15 Werke, das Gelände der Gartenschau verschönern. Für interessierte Künstler wird es drei Begehungstermine geben, bei denen sie den Ort auf sich wirken lassen können.
Bis zum 2. September 2013 können Künstler, die in Rheinland-Pfalz und der Pamina-Region ihren Wohnsitz und /oder ihren Arbeitsmittelpunkt haben und /oder dort geboren sind, ihre Idee einreichen. Die Arbeiten werden anschließend von einer Kunstsachverständigen-Jury ausgewählt.
Zur Projektassistenz wurde speziell eine Stelle ausgeschrieben. Diplom-Kulturwirtin Dreher ist Ansprechpartnerin für Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 06341-181920.
Die Ausschreibung findet man unter www.lgs-landau.de/ausschreibung (desa)
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