
Neustadter Wahrzeichen: Der Saalbau mit Saalbauvorplatz.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Neustadt. Oberbürgermeister Weigel hat sich heute Nachmittag (1. März) nach einer Videokonferenz mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration unter Leitung von Frau Ministerin Binz verwaltungsintern über die Aufnahme geflüchteter Menschen aus der Ukraine abgestimmt.
Ziel der Verwaltung ist es, den Menschen, die aktuell vor dem russischen Angriff auf Ihre Heimat fliehen, unbürokratisch ein menschenwürdiges und sicheres Umfeld und eine Unterkunft zu gewährleisten.
Aktuell kann die Stadtverwaltung 100 bis 120 Personen in Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete unterbringen. Angebote an die Stadt in Form privaten Wohnraums als kostenfreie Unterstützungsleitung für Geflüchtete nimmt die Stadt entgegen und prüft diese gerne.
Angebote und Fragen zum Thema können ab Dienstag, 2. März 2022, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr an die von der Stadtverwaltung geschaltete Hotline unter 06321 855-1891 oder per Mail an ukrainehilfe@neustadt.eu gerichtet werden.
Fragen und Antworten zur Einreise aus der Ukraine hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat auf seiner Internetseite www.bmi.bund.de zusammengefasst.
Aktuell werden seitens der Stadt keine Sachspenden benötigt und auch nicht angenommen. Wer Geld spenden möchte, kann unter dem Verwendungszweck „Spende für Ukraine“ Überweisungen an folgendes Konto tätigen:
Stadtkasse Neustadt – IBAN: DE58 5465 1240 0000 0015 03, BIC: MALADE51DKH, Sparkasse Rhein-Haardt.
Die Spenden werden entweder bei Bedarf direkt vor Ort verwendet oder an im Krisengebiet tätige Organisationen weitergeleitet.
Die Stadt verweist aber auch an die bekannten Hilfsorganisationen und das besondere Engagement der protestantischen Kirchengemeinde Lachen-Speyerdorf (www.ev-kirche-lachen-speyerdorf.de). Dort werden Sach- und Geldspenden angenommen, die direkt vor Ort gebracht werden.
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