Montag, 24. Juni 2024

80 Jahre D-Day: Gedenken an die Landung in der Normandie

6. Juni 2024 | Kategorie: Nachrichten, Weltgeschehen

Normandie – Am 6. Juni 2024 jährte sich der D-Day zum 80. Mal. 1944 landeten die Alliierten Streitkräfte in der Normandie und leiteten damit eine entscheidende Wende im Zweiten Weltkrieg ein.

Zum Gedenken an dieses historische Ereignis fanden in der Normandie zahlreiche Feierlichkeiten statt, an denen hochrangige Vertreter aus aller Welt teilnahmen.

Zu den prominentesten Gästen gehörten der französische Präsident Emmanuel Macron, US-Präsident Joe Biden, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, König Charles, der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz oder der kanadische Premier Justin Trudeau.

Gemeinsam erinnerten sie an die Opfer und Helden dieses Tages, die ihr Leben für die Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Herrschaft gaben. Doch die wahren Stars dieser Veranstaltung waren die wenigen verbliebenen Veteranen, die an der wegweisenden Schlacht des Zweiten Weltkriegs teilgenommen hatten.

Die Feierlichkeiten begannen mit einer Gedenkzeremonie am Omaha Beach, einem der wichtigsten Landungsstrände. Hier wurden Kränze niedergelegt und Veteranen sowie Nachfahren der Soldaten gedachten der Gefallenen. Im Anschluss daran folgten Reden der Staats- und Regierungschefs, die die Bedeutung des D-Days und die Werte von Freiheit und Demokratie betonten.

Emmanuel Macron würdigte in seiner Ansprache die Tapferkeit der alliierten Soldaten und die Solidarität der beteiligten Nationen. Joe Biden betonte die transatlantische Partnerschaft und die gemeinsame Verantwortung, die Errungenschaften der Vergangenheit zu bewahren. Wolodymyr Selenskyj erinnerte an die aktuellen Herausforderungen und die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, während Olaf Scholz die Rolle Deutschlands im damaligen Europa und die Lehren aus der Geschichte hervorhob. Prinz William unterstrich die Verbundenheit Großbritanniens mit den Alliierten und die Opferbereitschaft der Soldaten.

Neben den offiziellen Zeremonien fanden auch zahlreiche lokale Veranstaltungen statt. Museen und Gedenkstätten öffneten ihre Türen für Besucher, und historische Nachstellungen der Landung boten einen eindrucksvollen Einblick in die Geschehnisse von 1944. (cli)

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