
Symbolbild: Pfalz-Express
Mainz – Rund 130 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesundheitswesen haben am 4. Februar 2026 im Eltzer Hof das zehnjährige Bestehen der klinischen Krebsregistrierung im integrierten klinisch-epidemiologischen Krebsregister Rheinland-Pfalz gefeiert.
Die Veranstaltung zum Weltkrebstag bot Gelegenheit für einen Rückblick auf die bisherigen Entwicklungen und einen Ausblick auf kommende Aufgaben.
Seit dem Start am 1. Januar 2016 – parallel zum Inkrafttreten des Landeskrebsregistergesetzes – verfolgt das Krebsregister Rheinland-Pfalz im Institut für digitale Gesundheitsdaten (IDG) das Ziel, Krebserkrankungen systematisch zu erfassen. Im Mittelpunkt stehen die Qualitätssicherung der onkologischen Versorgung sowie die Förderung der Versorgungsforschung.
Nach der Begrüßung durch die IDG-Geschäftsführung, Dr. Katja Schwarzer und Philipp Kachel, würdigten Vertreter aus Ministerium, Universitätsmedizin, Krebsgesellschaft und Krankenkassenverbänden die Entwicklung des Registers. Fachvorträge aus Forschung und Medizin beleuchteten unter anderem die Bedeutung klinischer Registerdaten, deren Nutzung für die Versorgungsforschung sowie neue Ansätze wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Katharina Heil, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, bezeichnete das Krebsregister als „eine echte Erfolgsgeschichte für die Versorgungsforschung“, da Transparenz und Vergleichbarkeit von Behandlungsergebnissen die Qualitätssicherung stärkten und Patientennutzen schafften.
Jana Holland vom Bundesministerium für Gesundheit betonte die wachsende Bedeutung der Vernetzung: „Entscheidend ist nun, die Daten aus den Registern noch stärker ‚auf die Straße zu bringen‘ – national, europäisch und vor allem zum Nutzen der Patientinnen und Patienten.“
Nach Angaben des IDG werden jährlich rund 450.000 Meldungen aus onkologischen Einrichtungen erfasst und ausgewertet; inzwischen liegen Daten zu nahezu einer Million Krebspatienten vor. Für die kommenden Jahre plant das Register, klinische Daten noch stärker für die Versorgungsforschung zu nutzen und die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen weiter auszubauen.

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