Berlin – Immer mehr Menschen in Deutschland sind in Teilzeit- und Minijobs, in der Leiharbeit oder befristet angestellt. Die Zahl der Arbeitnehmer in sogenannter atypischer Beschäftigung stieg seit 1997 um 2,5 Millionen auf 7,7 Millionen.
Das ist die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion. Demnach war 2017 fast jeder vierte Angestellte Teilzeit- oder Minijobber, Leiharbeiter oder befristet angestellt.
Frauen und Berufseinsteiger befinden sich den Daten zufolge besonders häufig nicht in Normalarbeitsverhältnissen. Der Anteil atypischer Beschäftigter lag bei Frauen mit rund 33 Prozent deutlich höher als bei Männern mit 13,8 Prozent.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den jüngeren Beschäftigten. 2017 waren rund 515.000 Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren nicht in einem Normalarbeitsverhältnis angestellt. Das entspricht rund 31 Prozent der abhängig Beschäftigten in dieser Altersgruppe.
Das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen in Deutschland ist in den zurückliegenden knapp 20 Jahren gestiegen. Laut Bundesarbeitsministerium lag es im Jahr 1998 bei rund 57,4 Milliarden Stunden. 2017 waren es den Angaben zufolge 60,2 Milliarden Euro.
Die Linken-Arbeitsmarktexpertin Susanne Ferschl kritisierte, die Sicherheit im Arbeitsleben sei durch eine verfehlte Arbeitsmarktpolitik der letzten 20 Jahre verloren gegangen. Berufsein- und Ausstieg seien zur Lotterie verkommen. „Nur wer ein sicheres und ausreichendes Einkommen hat, kann eine Zukunftsperspektive entwickeln und diese verwirklichen“, sagte Ferschl. „Eine Politik im Interesse der Beschäftigten ermöglicht Lebensentwürfe, die am Ende nicht platzen.“ (dts Nachrichtenagentur)
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… und jetzt bitte alle bei Merkel „danke!“ sagen!
Im Ausland ist man bei der Bewertung von Merkel schon etwas weiter:
Zitat NZZ
„Geradezu absurd ist die Forderung, Seehofer müsse Maassen wegen der Kritik an Merkels Wortwahl
in den Ruhestand schicken. Werden deutsche Beamte neuerdings wegen Majestätsbeleidigung entlassen?
Da war Friedrich der Grosse schon weiter.“
Zitat Ende
atypisch heißt doch bei vielen: raus aus der Arbeitslosenstatistik.
Wieviele von diesen 2,5 Millionen brauchen ergänzende Leistungen weil sie keinen Vollzeitjob bekommen von dem sie auch leben können?
Mit Frau und 2 Kindern hat jeder Hartz-IV-Empfänger das gleiche „Einkommen“ ohne arbeiten zu müssen.
Die Gewinne der Niedriglohnfirmen zahlt unterm Strich der Steuerzahler.