
Werner Schreiner ist für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zuständig.
Foto: Pfalz-Express
Mit dem 1. Januar 2021 scheidet Werner Schreiner, der frühere Geschäftsführer der VRN GMBH von 2005 bis 2012, als Vertreter der deutschen Verkehrsunternehmen im Weltverband Union International du Transport Public (UITP) aus.
Werner Schreiner war in der UITP seit 2008 nach seiner Wahl durch die Vertreter des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) im Komitee für Stadt und Vorortbahnen (Regional and Suburban Railways) jährlich wiedergewählt worden.
„Das Komitee brachte der VRN-GMBH einen großen Erfahrungsschatz aus den europäischen Nachbarländern“ so Werner Schreiner. Ist doch der VRN in seiner Eigenschaft als Tariforganisation zugleich einer der wenigen Verkehrsverbünde, der auch Aufgabenträger im Schienenpersonennahverkehr ist. „Es war und ist sehr interessant mit Kollegen aus Belgien, Frankreich, England, Italien oder Spanien und Israel die Entwicklung des ÖPNV zu vergleichen und auch für die EU entsprechende Überlegungen über eine Vereinheitlichung der Standards zu entwickeln“, so Schreiner weiter.
Für Rheinland-Pfalz aber auch für den VRN von besonderem Interesse ist die Zusammenarbeit der Aufgabenträger im grenzüberschreitenden Bereich sowie die Entwicklung von Tarifangeboten. Erfahrungen, die jetzt auch beim Ausbau des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs zwischen Rheinland-Pfalz und der Region Grand Est von großer Bedeutung sind. Diese Projekte will Werner Schreiner auch in Zukunft beim VRN weiter begleiten.
Bei der letzten diesjährigen Sitzung des Komitees für Regional- und Vorortbahnen, die als Videositzung stattfand, berichtet Schreiner über den derzeitigen Ausbaustand bei der S-Bahn Rhein-Neckar im Zusammenhang mit dem Projekt der Reaktivierung der Bahnstrecke von Homburg nach Zweibrücken und die Überlegungen zur grenzüberschreitenden Tarifierung. Der Ausschussvorsitzende Gauthier Brodero bei der RATP – der Verkehrsorganisation in und um Paris – und seine Kollegen luden Werner Schreiner ein, bei einer „Live-Sitzung“ dem Komitee über die Weiterentwicklung der Projekte zu berichten.

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