
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Stade – Die Polizei hat den Verkäufer der Waffe ermittelt und festgenommen, mit der am 29. Juni 2026 in Stade sechs Mitarbeiter einer Jugendfürsorgeeinrichtung getötet worden sind.
Das teilten die Polizeiinspektion Stade und die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der 49-jährige Mann aus Berlin soll die Waffe einige Tage vor der Tat an den mutmaßlichen Täter verkauft haben.
Die Spur führte die Ermittler nach Berlin. Am frühen Montagmorgen griffen Spezialeinsatzkräfte und Beamte der Mordkommission Stade mit Unterstützung der Berliner Polizei zu. Der Beschuldigte ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde in den Polizeigewahrsam nach Stade überführt. Dort fanden erkennungsdienstliche Maßnahmen und erste Vernehmungen statt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade wurde der Mann am Dienstagmittag der Haftrichterin beim Amtsgericht Stade vorgeführt. Sie erließ den beantragten Untersuchungshaftbefehl. Anschließend wurde der 49-Jährige in eine niedersächsische Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an. (dts Nachrichtenagentur)
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