
Donald Trump
Foto: dts Nachrichtenagentur
Washington/Davos – US-Präsident Donald Trump sich zu einem Treffen in Davos über das zu Dänemark gehörende Grönland bereit erklärt.
„Ich hatte ein sehr gutes Telefonat mit Mark Rutte, dem Generalsekretär der Nato, über Grönland. Ich habe einem Treffen der verschiedenen Parteien in Davos in der Schweiz zugestimmt“, schrieb Trump am Dienstag auf seiner persönlichen Plattform. Er wiederholte seine Behauptung, dass Grönland „unabdingbar“ für die nationale Sicherheit der USA sei.
Trump, der bislang für seine Pläne für eine Angliederung Grönlands an die USA militärische Gewalt nicht ausschließt, verwies darauf, dass die USA „mit Abstand das mächtigste Land der Welt“ seien und dass der „Wiederaufbau“ des Militärs voranschreite.
Im Anschluss teilte der US-Präsident eine Bildschirmaufnahme, die eine Nachricht von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zeigen soll. Er verstehe nicht, was Trump in Grönland macht, heißt es darin. Er könne am Donnerstagnachmittag ein Treffen organisieren, zu dem er die Ukrainer, die Dänen, die Syrer und die Russen am Rande einladen könne.
Trump teilte im Anschluss zwei mit „Künstlicher Intelligenz“ manipulierte beziehungsweise erstellte Bilder. Das erste zeigt im Original, wie europäische Staats- und Regierungschefs sowie die EU-Kommissionspräsidentin dem US-Präsidenten im Weißen Haus gegenübersitzen und im Hintergrund eine Karte der Ukraine steht.
In der manipulierten Version ist stattdessen eine Karte zu sehen, auf der Venezuela, Kanada und Grönland als Teil der USA dargestellt werden. Das zweite von Trump geteilte KI-Bild stellt ihn mit einer US-Fahne und mit Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio in Grönland dar. Im Vordergrund heißt es auf einem Schild: „Grönland – US-Territorium. Gegründet 2026.“
Grönland, das Kernland Dänemark und die Färöer sind autonome Bestandteile des Königreichs Dänemark. Dennoch erhebt US-Präsident Donald Trump Anspruch auf die Insel zwischen dem Nordatlantik und dem Nordpolarmeer.
Die USA, Dänemark, Deutschland und 29 weitere Staaten sind Teil des Verteidigungsbündnisses Nato – und damit dazu verpflichtet, Beistand zu leisten, wenn ein Mitgliedsstaat militärisch angegriffen wird. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Sonntag Grönland und Dänemark zumindest diplomatischen Beistand zugesichert.
Trump hatte zuletzt gegen die Teilnehmerländer einer Erkundungsmission in Grönland einen Strafzoll angekündigt. Ab dem 1. Februar werde für alle Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland ein Zoll von 10 Prozent erhoben. Am 1. Juni erhöhe sich der Tarif dann sogar auf 25 Prozent. Die EU berät darüber, wie die Zölle vermieden werden können. (dts Nachrichtenagentur)

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