Dienstag, 18. Mai 2021

Lewentz: 1,5 Mio. Euro für Neustadter Innenstadt

5. Januar 2021 | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer

Der Neustadter Marktplatz.
Archivfoto: Rolf Schädler

Neustadt. Die Stadt Neustadt an der Weinstraße erhält aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ weitere 1,5 Millionen Euro Städtebaufördermittel für die laufende Entwicklung der Weststadt/Innenstadt, wie Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitgeteilt hat.

Land und Bund unterstützen seit 2007 die Entwicklung des Fördergebiets und haben seither rund 3,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet finanzieren. „Die Stadt will die Mittel hauptsächlich für Planungs- und Beratungsleistungen, Grunderwerb und verschiedene Ordnungsmaßnahmen sowie für private Modernisierungsmaßnahmen einsetzen.

Die Maßnahmen stärken die Innenstadt von Neustadt an der Weinstraße insgesamt und sind Teil einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um den Bereich langfristig voranzubringen und für die Zukunft zu stärken“, so Lewentz.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels.

Damit verbunden geht es in den geförderten Innenstädten und Stadtquartieren häufig um die Bewältigung von Leerständen oder Brachflächen, mit denen eine nachlassende Attraktivität für Bürger einhergeht. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln.

Die Städtebauförderung umfasst differenzierte Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Mit den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Innenstädten sowie sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung.

Das Angebot wird durch Investitionsprogramme für soziale Infrastruktur und Sportstätten abgerundet. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten und sie als Quartiere zum Wohnen und Arbeiten attraktiv zu gestalten“, so Minister Lewentz.

Er hob hervor, dass das Land den Städten und Gemeinden als Partner für eine attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu Seite stehe.

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