
Stefan Evers
Foto: über dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der CDU-Spitzenkandidat für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, Stefan Evers, wirft der Berliner Linken nach einem Post des Neuköllner Bezirksverbands zum CSD-Anschlag „Realitätsverweigerung“ im Umgang mit Islamismus vor.
Er habe von Anfang an davor gewarnt, dass die Linke in Berlin auf vielen Ebenen eine Gefahr sei, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“. Die Realitätsverweigerung im Umgang mit politischem Islam und Islamismus sei Teil des Problems dieser Linken, einer Partei, bei der es zunehmend auch Judenhass gebe und Polizistenhasser in ihren Reihen geduldet würden. Diese Partei wolle er nicht an der Regierung sehen.
Die Linke traue sich nach wie vor nicht, Islamismus als Problem anzuerkennen, so Evers weiter. Er glaube, dass das Problem nicht verstanden worden sei und dass man den Mut nicht aufbringen wolle, es klar beim Namen zu nennen. Es gebe in dieser Stadt ein Problem mit dem politischen Islam und mit Islamismus, in wachsender Zahl und mit zunehmender Gewaltbereitschaft. Wenn man das schon nicht beim Namen nenne, werde man das Problem auch nicht lösen können.
Man müsse den Islamismus an der Wurzel packen, forderte Evers. Das beginne nicht erst bei der Gewalttat, sondern sehr viel früher, in den Familien, dort, wo Hass gepredigt werde. Dort müsse man anpacken.
In einer Stellungnahme hatte der Neuköllner Bezirksverband der Linken geschrieben, die „gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure bereitet den Boden für Angriffe wie den gestrigen“. (dts Nachrichtenagentur)
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